Nachhaltig und gesund: Wildbret immer beliebter

Der Wildfleisch-Konsum in Deutschland ist in der Jagdsaison 2015/16 im Vergleich zum Vorjahr um elf Prozent gestiegen.

Wildhasenkeule

Foto: Alexander Küper / Wildhasenkeule in Marinade.

Weihnachten rückt immer näher und so mancher hat noch keine Idee, was dieses Jahr auf den Tisch kommen soll. Der Deutsche Jagdverband (DJV) empfiehlt in einer aktuellen Pressemitteilung, Wildbret zu servieren. Denn das Fleisch ist nachhaltig und regional, reich an Nährstoffen, fettarm und zudem frei von künstlichen Zusätzen. Nicht zuletzt ist es – richtig zubereitet – eine wahre Delikatesse.

Das haben auch die Deutschen erkannt. Laut DJV-Statistik haben diese in der Jagdsaison 2015/16 (1. April 2015 bis 31. März 2016) rund 27.000 Tonnen Wildbret von Wildschwein, Reh und Hirsch verspeist. Das ist ein Anstieg um knapp elf Prozent im Vergleich zur Saison 2014/15. Am beliebtesten sei nach wie vor das Fleisch von Wildschwein (14.340 Tonnen), Reh (8.630 Tonnen) sowie Rot- und Damwild (insgesamt 4.020 Tonnen). Auf den Plätzen dahinter rangieren Wildtauben, Wildenten, Fasanen, Hasen und Wildkaninchen.

Wer jetzt noch Wildfleisch für die Weihnachtstafel besorgen möchte, sollte sich ranhalten: Für die Menge des angebotenen Wildbrets sind stets das aktuelle Wildvorkommen und der Jagderfolg ausschlaggebend.

Leckere Rezeptideen für den Festtagsschmaus finden Sie in unserer aktuellen Serie:

Weihnachtsessen (I): Rezept für festliche Hirschsteaks
Weihnachtsessen (II): Rezept für köstliche Rehmedaillons
Weihnachtsessen (III): Rezept für Gebratene Wildschweinschulter

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