Hubertus, ein Grund zum Feiern

Den offiziellen Feiertag der Jäger und Fischer in den USA sollten wir uns zum Vorbild nehmen!

Der Heilige Hubertus von Lüttich

Foto: wikipedia.org / St. Hubertus, gemalt von Wilhelm Räuber

Am 23. September haben die Amerikaner ihren offiziellen Feiertag der Jäger und Fischer zelebriert. Viele wünschen sich so etwas auch für Europa. Dabei gibt es doch den Hubertustag. Wir müssen nur mitfeiern!

Leider gibt es auch einige Jäger, die mit dem Datum 3. November nicht viel anfangen können. Außer vielleicht, sie heißen Hubert, was in Jäger-Familien häufig vorkommt – als Erinnerung an Zeiten, in denen die Hubertus-Messe im Jäger-Jahr eine Ehrenpflicht gewesen ist.

Heute wird sogar dieser Hochtag oft von Demonstrationen begleitet, und von viel übler Nachrede. Wie der, dass Christen keine Tiere töten dürften. Was absolut nicht stimmt, wenn die offizielle Lehrmeinung der beiden christlichen Kirchen gilt – und auch die des Judentums und der Muslime. 

Die Frage ist, ob sich die Jäger diesen traditionsreichen Feiertag vermiesen lassen. Noch wäre es nicht zu spät: In vielen Kirchen klingen am Hubertustag noch heute die Hörner. Die Behauptung, dass Jägerinnen und Jäger eine lange Tradition ökumenischer Gottesdienste pflegen, ist Realität. Es gibt mittlerweile sogar liturgische Empfehlungen, wie Pfarrer vor Ort mit der Hubertus-Thematik umgehen sollen: auf jeden Fall nicht gegen Jagd und Jäger. So wie Erntedank kein Tag der Hetze gegen Bauern ist, sondern ein Dankesfest fürs tägliche Brot – das eben nicht aus dem Supermarkt stammt, sondern aus Menschenarbeit in der Natur.

Weil die Amerikaner Thanksgiving vielfach lebendiger feiern als die Alte Welt, ist es  auch logisch, dass sie einen Jagd- und Fischerfeiertag erfunden haben. Nebenbei angeregt durch einen Büchsenmacher, was bei uns schon wieder Stoff für Proteste wäre.

Das Töten ist nicht Selbstzweck unserer Passion, das Lebensmittel Wildbret schon

Wer den Hubertustag feiert, bekennt sich auch zu unserem Platz in der Natur. Und zu den Skrupeln, die den Heiligen Hubertus von Lüttich in seinen späten Jäger-Jahren beschäftigen: Das Töten ist nicht Selbstzweck unserer Passion, das Lebensmittel Wildbret schon. Genau daraus ist die gute Tradition der Waidgerechtigkeit entstanden. Wer den Satz mitbeten kann, dass der Jäger im Geschöpf den Schöpfer ehrt, muss sich also für sein Tun nicht schämen. Aber er darf in einer zunehmend naturfernen Welt auch einmal dankbar und demütig sein. Bevor es geht wie beim Heiligen Nikolaus, der als Weihnachtsmann verkleidet zurück in seine alte Heimat kommt.

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