Jahresrückblick für Jagd und Natur: Juli 2017

jäger vor der verzweiflung, wirbel um ein sauen-video und marteria im peta-stress – das war der Juli bei Outfox-World!

Marteria

Foto: Paul Ripke

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir haben für Sie noch einmal einen Blick zurückgeworfen, um die bewegendsten, spannendsten und skurrilsten Geschichten des Jahres zusammenzutragen. In zwölf Teilen fassen wir Ihnen das Jahr 2017 zusammen.

Verantwortungslosigkeit lässt Jäger verzweifeln

Seit Beginn des Jagdjahres führt ein Jagdpächter aus Nordrhein-Westfalen eine Art Tagebuch über alle Fälle, in denen Wildtiere aus seinem Revier entweder durch Autos angefahren oder von Hunden attackiert wurden. „Ich bin so weit, dass ich mir ernsthaft überlege, ob ich diese Tätigkeit noch weiter ausführen soll“, zeigt er sich entsetzt. Er hat genug von rücksichtslosen Hundebesitzern sowie Erholungssuchenden, die das Wild auf eine nahegelegene Bundesstraße scheuchen.

Kaum eine andere Meldung sorgte im Sommer für so viel Diskussionen. Hier lesen Sie mehr.

Das neue Waffengesetz tritt in Kraft

Ab dem 6. Juli gilt in Deutschland das verschärfte Waffengesetz. Die Gesetzesänderung erscheint im Bundesgesetzblatt und besitzt damit Gültigkeit. Für Besitzer legaler Waffen heißt das unter anderem, dass sie sich an neue Aufbewahrungsvorschriften halten müssen. Was die legalen Waffenbesitzer am meisten stört: Aus ihrer Sicht wird mit den neuen Regelungen der illegale Waffenbesitz nicht unterbunden und auch kein Terroranschlag verhindert.

Hier finden Sie die Meldung zu den veränderten Vorschriften noch einmal zum Nachlesen.

107 TOTE SAUEN – VIDEO SORGT FÜR DISKUSSIONEN

Ein YouTube-Video, das eine geradezu exzessive Bejagung von Wildschweinen zeigt, sorgt für rege Diskussionen in der Jägerschaft. Zu sehen ist in dem mehr als neunminütigen Film, wie ein texanischer Farmer mithilfe eines thermischen Nachtsichtgeräts in kürzester Zeit 107 Wildschweine erlegt – ohne Rücksicht auf Alter und Geschlecht. Dass die Jagdszenen alles andere als waidgerecht sind, ist für die meisten Kommentatoren des Videos klar. Trotzdem erntet der texanische Schütze auch Verständnis.

Alle Informationen und das Video finden Sie hier in unserer News.

AKTIVISTEN TÖTEN TAUSENDE MINKE DURCH RETTUNGSAKTION

Ein neues Beispiel für völlig falsch verstandene „Tierliebe“: In der US-amerikanischen Kleinstadt Eden Valley lassen Unbekannte rund 38.000 Minke frei. Die Aktivisten brechen in eine Farm ein, entfernen den umliegenden Zaun und öffnen alle Scheunenkäfige. Was die Täter nicht bedenken: Für die meisten der Tiere bedeutet die Aktion den sicheren Tod.

Hier gibt es die ganze Nachricht noch einmal zum Nachlesen.

Landwirt mäht Jägerin um

Im Landkreis Regenburg verletzt ein Mähdrescher eine Frau schwer. Die 78-Jährige sitzt an einem Maisfeld auf einem nicht erhöhten Erdsitz. Dass ein 43-jähriger Mähdrescherfahrer die Jägerin bei seiner Fahrt zwischen zwei Maisfeldern übersieht, hat für die Frau drastische Folgen.

Lesen Sie hier die vollständige Nachricht zu dem Vorfall.

Peta zeigt Marteria an

Die Tierrechtsorganisation Peta findet wieder einmal einen Prominenten, um ihn mit einer Anzeige zu belästigen. Dem deutschen Rapper Marteria, der als leidenschaftlicher Angler bekannt ist, wirft Peta einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vor. In seinem Video „One Night in Würzburg“ präsentiert der Künstler unter anderem Karpfen und setzt sie anschließend wieder zurück ins Wasser.

Alle Informationen und das Marteria-Video finden Sie hier.

Plastiktüten sollen „JKK“ den Garaus machen

Ein Imker aus Schleswig-Holstein stört sich am Jakobskreuzkraut („JKK“), das in der Umgebung seines Hofes wuchert. Denn die Giftpflanze bedroht nicht nur Weidetiere wie Pferde oder Kühe. Der Imker befürchtet, dass seine Bienen das Gift in den Honig tragen könnten. Für ihn steht daher fest: Eine weitere Ausbreitung kommt nicht in die Tüte. Und gerade deshalb setzt der Mann auf Plastikbeutel.

Hier finden Sie die gesamte Nachricht zum Nachlesen.

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