Jahresrückblick für Jagd und Natur: Oktober 2017

Veganer Koch flippt aus, Angst vor der Afrikanischen Schweinepest und Peta verhöhnt Unfallopfer – das war der Oktober bei Outfox-World!

Wildschweine im Fluss

Foto: Michael Tetzlaff 

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir haben für Sie noch einmal einen Blick zurückgeworfen, um die bewegendsten, spannendsten und skurrilsten Geschichten des Jahres zusammenzutragen. In zwölf Teilen fassen wir Ihnen das Jahr 2017 zusammen.

Nationalpark wehrt sich gegen Jäger-Hetze

Ein jagdfeindlicher Facebook-Beitrag des Magazins „Dein Harz“ sorgt für viel Aufregung – sowohl bei Jagdgegnern als auch bei Jägern. Bei dem Posting handelt es sich um einen Text und ein Foto, welches ein erlegtes Rotwildkalb auf einem gepflasterten Brocken-Wanderweg zeigt. Zu lesen ist unter anderem: „Wir fühlten uns bedroht.“ Die Seitenbetreiber formulieren gleich reihenweise haltlose Anschuldigungen gegen Jäger und verstricken sich auch Tage später noch in Widersprüchlichkeiten. Ein Vertreter der Nationalparkverwaltung wehrt sich im Gespräch mit Outfox-World gegen jegliche Jäger-Hetze.

Hier finden Sie den kompletten Bericht.

Peta verhöhnt FC-Bayern-Finanzchef nach Jagdunfall

Jan-Christian Dreesen ist nicht nur der Finanzchef des Fußball-Bundesligisten FC Bayern München, sondern ist in seiner Freizeit auch passionierter Jäger. Im österreichischen Brandenberg passiert ihm bei der Jagdausübung ein folgenschwerer Unfall: Ein Schuss verletzt ihn an der Hand. Für die Tierrechtsorganisation Peta ist das Unglück Grund genug, erneut gegen Jäger zu wettern. Ein pietätvoller Umgang mit dem Verletzten? Fehlanzeige. 

Lesen Sie hier die vollständige Nachricht.

Kreis bittet Jäger um intensivere Fuchsjagd

Fuchs

Foto: Karl-Heinz Fritschek

Im gesamten nordrhein-westfälischen Kreis Gütersloh wird die Jagd auf den Fuchs im Kunstbau innerhalb der regulären Jagdzeit erlaubt. Die Kreisverwaltung bittet die Jägerschaft ausdrücklich, Füchse angesichts der „angespannten Situation“ beim Niederwild stärker zu bejagen. Die Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadensverhütung in Bonn empfahl dem nordrhein-westfälischen Umweltministerium zuvor, das Verbot der Baujagd zurückzunehmen und diese Jagdmethode auf das ganze Land NRW auszuweiten.

Die Meldung zum Thema finden Sie hier.

Schwarzwildbestände: Millionen für die Jagd

In ganz Deutschland gibt es gewaltige Probleme mit Wildschweinen. Besonders groß ist die Angst in Bayern und in Ostdeutschland, dass osteuropäisches Schwarzwild die Afrikanische Schweinepest (ASP) nach Deutschland einschleppen könnte. Zur Erleichterung der Jagd stellt Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) zwei Millionen Euro zur Verfügung. Damit sollen finanzielle Anreize für Jäger geschaffen werden, noch mehr Wildschweine zu schießen. Die Grünen sind zwar nicht im Schweriner Landtag vertreten, meldeten aber prompt Gegenwehr an.

Die komplette Nachricht finden Sie hier, einen Hintergrundbericht gibt es in unserem Blog.

Vegan-Koch nach Waffenposting vorgeladen

Der vegane Promi-Koch Attila Hildmann stört sich an der Restaurant-Kritik einer Journalistin und flippt nach allen Regeln der Kunst aus. Das bringt dem „Gott der Veganer“ am Ende sogar eine Vorladung bei der Polizei ein. Schuld daran ist ein Pumpgun-Foto, das Hildmann mit dem Hinweis versieht, vielleicht „komplett auszurasten“, sollten Medienvertreter „wieder irgendeine Scheiße“ schreiben.

Lesen Sie hier die ganze Geschichte.

Keine „Pizza“ mehr ins „Schwarzwild-Wohnzimmer“

Angesichts immer gravierender Schäden durch Schwarzwild sind Förster und Jäger im Oberallgäu intensiv auf der Suche nach Problemlösungen. Bei einem „Runden Tisch“ dreht sich die Diskussion vor allem um ein vollständiges Verbot des Kirrens. Einer der Teilnehmer drückt seine Meinung unmissverständlich aus: „‚Pizza-Service‘ für Schwarzwild brauchen und wollen wir nicht!“

Hier können Sie den Beitrag noch einmal nachlesen.

Hier finden Sie unsere weiteren Monatsrückblicke:
Januar 2017: Mediale Jäger-Hetze, heftige Kritik an Peta und ein Brief an den Jäger-Nachwuchs
Februar 2017: Linke fordern Wildbret-Spende, Tierschützer empfiehlt Fuchspelz und Fischereiverband rechnet mit Peta ab
März 2017: Waffenrecht im Fokus, Landwirt rettet Joggerin und ein klares Forschungs-Ja zur Jagd
April 2017: Wildschweine gegen den IS, veganer Hass gegen Bauernfamilie und ein tolles Schulprojekt
Mai 2017: Bundestag ändert Waffengesetz, Jäger im Shitstorm und Grüne in Erklärungsnot
Juni 2017: Falsche Tierliebe hat Folgen, Gülle dient als Waffe und Bundesrat verschärft Gesetz
Juli 2017: Jäger vor der Verzweiflung, Wirbel um ein Sauen-Video und Marteria im Peta-Stress
August 2017: Ein Paradies für Hunde, der WWF rettet „Rephühner“ und zwei Jäger greifen zum falschen Kanister
September 2017: Posse um eine tote Maus, Jäger überführt Drogenhändler und Defender-Comeback denkbar

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