Jagdhund erleichtert Einbrecher um Fingerkuppen

Einbrecher

Am nordhessischen Diemelsee hat ein Jagdhund das Revier seines Herrchens eindrucksvoll verteidigt. Nachdem ein Einbrecher sich Zutritt zu einer Jagdhütte verschafft hatte, wurde er vom Hund des Besitzers, einem Rüden der Rasse Deutsch-Drahthaar, attackiert. Dabei verlor der bislang noch nicht identifizierte Eindringling Teile seiner Finger, berichtet das 112-magazin.

Als der Hundebesitzer sich am Dienstagabend bei Vollmond auf Sauenjagd befand, vernahm er lautes Geschrei aus Richtung seiner Jagdhütte, in der er seinen Hund zurückgelassen hatte. Nachdem der Jäger seine Waffe entladen und sich auf den Rückweg gemacht hatte, fand er seine Hütte mit einer eingeschlagenen Fensterscheibe vor. Der Einbrecher war zu dem Zeitpunkt bereits verschwunden.

Beim Aufschließen des Jagdhäuschens erblickte der Waidmann schließlich Blutspritzer und Fleischfetzen auf dem Fußboden. Beim genaueren Hinsehen stellten diese sich als zwei Fingerkuppen heraus. Der Jagdhund war seiner Aufgabe als Beschützer der Hütte offensichtlich beherzt nachgegangen und hatte den Einbrecher um zwei Bestandteile seiner rechten Hand gebracht.

Als am Morgen danach der Tatort genauer untersucht wurde, stießen die Beamten auf eine Blutspur, die von der Jagdhütte durch den Wald in Richtung Landesstraße führte. An der Jagdhütte selbst ist nach Angaben der Polizei lediglich ein Sachschaden von 100 Euro entstanden, der Einbrecher konnte noch nicht gefasst werden.

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