Jagdhund erschossen: Täter offenbar ermittelt

neue entwicklung im fall des getöteten hundes im kreis Limburg-Weilburg

Jäger mit Hund

Symbolbild

Der Täter, der am Wochenende in Hessen einen Jagdhund erschossen und unter Ästen versteckt hat (wir berichteten), ist offenbar gefunden. Der Rechtsanwalt des Hundehalters erklärte, ein Teilnehmer der Drückjagd im Landkreis Limburg-Weilburg habe die Tat gestanden und angekündigt, sich freiwillig der Kriminalpolizei zu stellen.

Rechtanwalt Friedrich S. Fülscher schrieb in einer Pressemitteilung, der genaue Ort und der Zeitpunkt des Vorfalls hätten sich durch Ermittlungen des Hundehalters und ortsansässiger Jagdkollegen feststellen lassen. Der Anbieter des GPS-Hundeortungssystems, das dem Tier entfernt worden war, leistete dabei Unterstützung. Nachdem auf diese Weise Rückschlüsse auf den Täter möglich waren, gestand der Verdächtige dem Hundehalter am Telefon den Vorfall.

Dem Anwalt zufolge bedauerte der Mann seine Tat. Ob er zu seinem Wort stehe und die Polizei aufsuche, bleibe abzuwarten. Der Hundehalter wolle es dem mutmaßlichen Täter aber ermöglichen, sich freiwillig zu stellen, was sich eventuell strafmildernd auswirken könnte.

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