LJV fordert: Keine Steuern für Jagdhunde

Für Rettungshunde, Blindenhunde und Herdenhunde gilt die Steuerbefreiung schon längst, der LJV setzt sich jetzt dafür ein, dass auch Jagdhunde von der Hundesteuer befreit werden.

Hund und Jäger

Suchen, finden und apportieren – Jagdhunde erfüllen wichtige Aufgaben bei der Jagdausübung. „Ob bei Nachsuchen auf verletzte Wildtiere oder bei der dringend notwendigen Jagd auf Wildschweine: gut ausgebildete Jagdhunde sind für eine tierschutzgerechte Jagd unabdingbar“, erklärte der Präsident des Landesjagdverbandes Rheinland-Pfalz, Kurt Alexander Michael, in einer Pressemitteilung. Dementsprechend fordert der Verband jetzt, dass jagdlich geführte Hunde von der Steuer befreit werden.

Die Ausbildung von Jagdhunden sei besonders kostspielig und erfordere viel Engagement durch die Jagdhundeführer. „Da die Arbeit unserer Jagdhunde auch der Allgemeinheit dient, fordern wir eine Befreiung von der Hundesteuer“, sagte Michael. Gerade im Hinblick auf die hohen Wildschweinbestände sei es wichtig, ein Zeichen zu setzen. Der Jagdverband und Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz etwa haben in einem „16-Punkte-Handlungsprogramm zur Reduzierung überhöhter Schwarzwildbestände“ festgelegt, dass es „(…) Jedem kommunalen Satzungsgeber [...] im Rahmen seines politischen Ermessens frei[stehe], eine Steuervergünstigung/-befreiung für die Haltung von brauchbaren Jagdhunden in der örtlichen Satzung zur Erhebung der Hundesteuer vorzusehen.“

Sie fordern auch eine landesweite Lösung. „Eine landesweit einheitliche Regelung zur Befreiung von Jagdhunden von der Hundesteuer wäre ein wichtiges Signal an alle Jagdhundeführer, dass ihr großes Engagement für eine tierschutzgerechte Jagd gewürdigt wird“, betonte LJV-Präsident Michael.

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