Zwei Jagdhunde am Wochenende getötet

Bei Illingen (Baden-Württemberg) überfuhr ein Autofahrer einen Jagdhund, in Weinbach-Blessenbach (Hessen) erschoss ein Unbekannter einen Vierbeiner.

Polizeiauto

Gleich zwei Jagdhunde sind am vergangenen Wochenende auf tragische Weise ums Leben gekommen. In Baden-Württemberg wurde ein Vierbeiner von einem Auto überrollt, in Hessen erschoss ein Unbekannter einen Hund im Wald.

Wie die Pforzheimer Zeitung meldet, fand am Samstag bei Illingen im Enzkreis eine Bewegungsjagd statt. An einer nahegelegenen Straße war im Vorfeld ein Tempolimit eingerichtet worden, zudem warnten „Achtung, Treibjagd“-Schilder die Autofahrer. Die Teilnehmer der Jagd setzten mehrere gut ausgebildete Jagdhunde zum Aufstöbern des Wildes ein und ließen die Tiere zunächst in einem Abstand von mehr als 500 Metern zur Straße laufen. Während der Jagd trieben die Hunde dann einige Rehe durch den Wald und näherten sich dabei der Straße. Beim Überqueren der Fahrbahn erfasste ein Auto den Hund eines an der Jagd beteiligten Försters. Für das Tier kam jede Hilfe zu spät. Der Leiter des zuständigen Forstamts erklärte dem Bericht zufolge, der Fahrer des Autos sei nicht nur zu schnell unterwegs gewesen, sondern habe nach dem Zusammenstoß auch nicht einmal angehalten.

Ein weiterer Vorfall ereignete sich am Wochenende in Weinbach-Blessenbach (Landkreis Limburg-Weilburg). Laut Mitteilung der Polizei fand ein Hundebesitzer am Sonntagmittag seinen Vierbeiner erschossen in einem Waldgebiet auf. Der unbekannte Täter hatte das tote Tier mit Ästen abgedeckt. Außerdem fehlte der GPS-Sender, mit dem der Besitzer den Hund womöglich hätte orten und retten können. Die Polizei hofft jetzt auf Hinweise zu der grausamen Tat.

Update: Der Täter scheint ermittelt zu sein. Hier geht es zur kompletten Nachricht.

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