16 Schafe gerissen – Schäfer muss Schaden vermutlich selbst tragen

Ein Elektrokabel des Zauns lag am Boden und war damit das Schlupfloch, durch das vermutlich ein Wolf im sächsischen Kaltwasser auf eine Wiese gelangte. 16 Schafen wurde dies zum Verhängnis.

Auf einer Wiese im sächsischen Kaltwasser (Neißeaue) hat vermutlich ein Wolf für ein Blutbad gesorgt. Durch ein Loch im Zaun ist er auf die Weide gelangt. 16 Schafe wurden gerissen. Schäfer Uwe Wiedmer fand die Tiere, als er sich am frühen Morgen ans Reparieren des Zaunes machen wollte. „Man fühlt sich, zu Deutsch gesagt, in den Arsch getreten. Ich sehe zu, dass es dem Viehzeug gut geht und dann kommt Isegrim und schöpft die Sahne ab. Man arbeitet nur noch für den Fleischwolf“, sagte er gegenüber dem MDR Sachsen.

16 Schafe, darunter ein Zuchtbock und neun Lämmer, lautet die für den Schäfer traurige Bilanz des Vorfalls. Dabei war die Wiese ordnungsgemäß mit einem Elektrozaun mitsamt Flatterband eingezäunt. Nur an einer Stelle soll das Elektrokabel am Boden gelegen haben. Diese Möglichkeit nutzte der Wolf, er soll an dieser Stelle unter dem Zaun hindurchgekrochen sein. Schäfer Uwe Wiedmer bangt deswegen um seine Entschädigung.

Für ihn ist es nicht der erste Vorfall dieser Art. Dem Bericht zufolge soll bei seiner Herde schon mehrfach der Wolf zugeschlagen haben.

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