50-jähriger Jäger stirbt nach Keiler-Attacke

Bei einer Treibjagd in der Nähe von Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern) ist es am Wochenende zu einem schweren Jagdunfall gekommen.

Wildschwein im Schilf

Symbolbild: Ryszard Adamus

Tragisches Ende einer Treibjagd: In der Nähe von Greifswald ist ein 50-jähriger Jäger am Wochenende nach der Attacke eines Keilers ums Leben gekommen. Der Mann wurde bei der Nachsuche von dem Wildschwein angegriffen und schwer verletzt. Er stürzte in einen See und geriet für längere Zeit mit dem Kopf unter Wasser.

Laut einer Pressemitteilung der Polizei ereignete sich der Vorfall am Sonntag gegen 13 Uhr. An der Treibjagd am Kooser See nördlich von Greifswald waren neun Jäger und vier Treiber beteiligt. Nach ersten Zeugenaussagen soll der 50-Jährige einen Schuss abgegeben und sich danach in einen Schilfgürtel bewegt haben. Dort wurde der Mann von einem Keiler angegriffen und schwer am linken Oberschenkel verletzt. Der Jäger stürzte und fiel zu Boden, wobei er für einige Sekunden mit dem Kopf in das Wasser geriet. Ein Nachbartreiber eilte schnell zu Hilfe, zudem bemühten sich eintreffende Ärzte um den Verletzten. Jedoch verstarb er wenig später im Klinikum Greifswald.

Der Keiler wurde nach Angaben der Polizei am Ort des Geschehens nicht aufgefunden. Damit sei auch unbekannt, ob das Tier überhaupt getroffen wurde. Die Staatsanwaltschaft Stralsund könnte noch eine Obduktion anordnen, um die tatsächliche Todesursache des Mannes festzustellen.

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