Schweiz: Zum Abschuss freigegebener Wolf ist tot

Wolf

Foto: Dieter Hopf / Symbolbild

In den letzten zwei Monaten hatte ein Wolf im Schweizer Kanton Uri rund 50 Schafe gerissen. Nun ist das Tier italienischer Abstammung, das unter der Bezeichnung M68 bekannt wurde, getötet und zweifelsfrei identifiziert worden. Das berichtet die Luzerner Zeitung.

Am 14. Juli hatte die Sicherheitsdirektion Uri eine Abschussverfügung für den Wolf erlassen, nachdem ganze 25 Schafe allein in Gurtnellen und Wassen gerissen worden waren. Die Schadensschwelle für Gebiete, in denen ein Wolf erstmalig auftritt und ab der ein Handeln notwendig ist, war dadurch erreicht worden.

Die Abschussbewilligung hatte bis Mitte September Gültigkeit, die Jagd auf den "Problemwolf" war auf ein bestimmtes Gebiet begrenzt. Erlegt haben das Raubtier nun die Wildhut und die beauftragten Jäger im Gebiet Surenen/Blackenalp. Wie die Sicherheitsdirektion des Kantons Uri mitteilte, wurde der Wolf zur genauen Untersuchung an das Institut für Tierpathologie der Universität Bern gebracht.

Kurz vor dem Abschuss von M68 war bekannt geworden, dass in dem Gebiet ein weiterer Wolf umherstreift. Bei Nellenberg hinter Bristen hatte ein Bauer ein gerissenes Schaf entdeckt. Der nun geschossene Wolf war zu dem Zeitpunkt des Vorfalls an einem anderen Ort gesehen worden.

In der Schweiz kommt es immer wieder zu Wolfsrissen, die für Diskussionen sorgen.

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