Aktivisten töten Tausende Minke durch „Rettungsaktion“

38.000 Minke sind in der US-amerikanischen Kleinstadt Eden Valley freigelassen worden. Was die Täter nicht beachtet haben: Für die meisten der Tiere bedeutet dies den Tod.

In der US-amerikanischen Kleinstadt Eden Valley haben Aktivisten rund 38.000 Minke freigelassen. Tausende der Tiere starben – vor Hitze und Stress. Die „Fur Commission USA“ hat jetzt eine Belohnung von 10.000 US Dollar für Hinweise zu den Tätern ausgesetzt, berichtet der Nachrichtensender Fox 9.

Dem Bericht zufolge ereignete sich der Vorfall zwischen Sonntagabend und Montagmorgen. Unbekannte brachen in die Farm ein, entfernten den umliegenden Zaun und öffneten alle Scheunenkäfige. „Wer denkt, den Tieren damit zu helfen, ist falsch informiert“, wird Michael Whelan, Geschäftsführer des nationalen Handelsverbands „Fur Commission USA“, zitiert. „Das ist ein Verbrechen gegen die Tiere, ebenso wie gegen die Familie Lang.“

Minke sind besonders anfällig gegen Hitze und Stress außerhalb ihres Lebensumfelds. Ebenso anfällig reagieren sie auf Wildtierkrankheiten, da sie niemals Krankheitserregern von außerhalb ausgesetzt waren, informierte Dan Lang, Mitinhaber der Familienfarm. Der Sender Fox 9 hat erschreckende Bilder unzähliger toter Tiere veröffentlicht, um das Ausmaß der Aktion zu verdeutlichen. Die Folgen für die Natur und Artenvielfalt in der Umgebung sind ebenfalls nur schwer abzusetzen. Aktuell wird der Vorfall von den Behörden untersucht. 

Das könnte Sie auch interessieren
Aktuell & informativ

DER OUTFOX WORLD NEWSLETTER

Aus der Natur direkt in Ihr Postfach.

Folgen Sie uns!