ASP: Pilotprojekt soll Anreize für Jäger schaffen

Das nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerium übernimmt einen Großteil der Kosten für die Trichinenschau bei Frischlingen.

Frischlinge

Foto: Andreas Lischka

Mit einem Pilotprojekt soll jetzt für Jäger in Nordrhein-Westfalen der Anreiz erhöht werden, die Schwarzwild-Bestände zu verringern. Das Landwirtschaftsministerium übernimmt ab sofort einen Großteil der Kosten für die Trichinenschau bei Frischlingen.

„Dies ist eine der wichtigsten Präventionsmaßnahmen gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP), die auch über die Wildschweinpopulation eingeschleppt und verbreitet werden kann“, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Hause der neuen Ministerin Christina Schulze Föcking (CDU). Gebühren, die für die Trichinenuntersuchung bei den Kommunen anfallen, würden bis maximal zehn Euro übernommen. Mit dem Projekt solle geprüft werden, inwieweit sich durch eine Gebührenreduzierung eine intensivere Bejagung von Frischlingen erreichen lasse. Der entsprechende Erlass sei bereits zu Wochenbeginn an die zuständigen Behörden versandt worden.

Die Afrikanische Schweinepest war kürzlich im Osten Tschechiens bei einer größeren Zahl von Wildschweinen festgestellt worden (wir berichteten). Um das dortige Ausbruchsgebiet wurden mittlerweile Elektrozäune installiert (wir berichteten). 

Ausführliche Informationen zur ASP finden Sie hier:
ASP im Fokus (I): Die Jäger und die Seuche
ASP im Fokus (II): Das schafft keine Sau
ASP im Fokus (III): Das Schwarzwild, die Seuche und die Politik
ASP im Fokus (IV): Die Seuche lässt kaum Überlebenschancen
Afrikanische Schweinepest: Handeln auf allen Ebenen
Afrikanische Schweinepest: Jäger stärker gefordert
Afrikanische Schweinepest: Was Jäger jetzt beachten müssen 

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