Reh

Foto: Ryszard Adamus 

Attacken auf Rehe: Hunde gehören angeleint

Drama auf einem See der schweizerischen Gemeinde Hombrechtikon: Ein Reh, das offenbar von einem Hund auf das gefrorene Gewässer gehetzt worden war, musste nach seiner Bergung getötet werden.

Wie die „Zürichsee-Zeitung“ berichtet, hatte ein Spaziergänger das im Uferbereich ins Eis eingebrochene Tier entdeckt. Nachdem ein Feuerwehrmann das bereits halb erfrorene Reh mit einer Leiter bergen konnte, musste der hinzugerufene Jäger das Tier von seinem Leiden erlösen.

Dem Bericht zufolge wurde bereits Ende Dezember 2015 ein totes Reh an dem See gefunden, das Wunden aufgewiesen habe, die für Hundeattacken typisch sind. Der zuständige Jagdaufseher habe nach dem neuen Vorfall betont, dass Hundehalter ihre Tiere in der Nähe von Wäldern grundsätzlich an die Leine nehmen sollten.

Unterdessen hat auch im baden-württembergischen Rheinfelden ein Hund ein Reh gejagt und diesem offenbar einen Lauf ausgerissen. Wie die „Badische Zeitung“ berichtet, flüchtete das Reh nach der Attacke und konnte anschließend auch mithilfe eines Jagdhundes nicht gefunden werden. Der Wildtiermanager der Region appellierte – ebenso wie der schweizerische Jagdaufseher – an alle Hundehalter, ihre Vierbeiner anzuleinen. Weil die weiblichen Rehe derzeit tragend seien, gehörten Hunde momentan unbedingt an die Leine.

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