Auf ein Bier mit der Antifa?

Bier im Sonnenuntergang

Wird der Hochsitz-Streit so idyllisch enden?

Rund um die KZ-Gedenkstätte Loibl, einer Außenstelle des Vernichtungslagers Mauthausen, tobt ein skurriler Streit (wir berichteten). Stein des Anstoßes ist ein Hochsitz der verschwinden soll. Die Antifaschistische Aktion (Antifa) findet, dass der Hochsitz an der Gedenkstätte an einen KZ-Wachturm erinnert. Deshalb hängten die Aktivisten Plakate auf und sägten sogar die Leiter an, wie der Besitzer sagt. Er, ein Kärntner Unternehmer, reagierte zwar mit einer Anzeige, entwaffnete die Antifa allerdings auch mit einem äußerst freundlichen Angebot. Er bot an, den Hochsitz gemeinsam abzubauen und dann ein Bier zu trinken, auf seine Kosten. „Das wäre eine Win-win-Situation: Der Hochsitz ist weg, und Ihre Muskeln gestärkt“, sagte er derstandard.at.

Wie berichtet, gab es auf sein Angebot aber keinerlei Reaktionen, bis jetzt. Nachdem der Artikel erschienen war, meldete sich die Antifa sowohl bei dem Unternehmer, als auch bei der Zeitung. Man habe erst jetzt von dem Angebot des Jägers gehört. Ob sich die Autonomen darauf einlassen, soll jetzt „diskutiert und abgestimmt werden“. Der Kärntner Jäger nimmt es weiterhin gelassen und steht zu seinem Wort. "Mich hat auch schon wer von denen angerufen. Ich würde mich freuen, wenn was daraus wird, weil: Gestritten wird eh überall genug".

Bleibt nur zu sagen, Hut aber vor so viel Gelassenheit und diesem Paradebeispiel dafür, wie man der Antifa oder Jagdgegnern erfolgreich den Wind aus den Segeln nimmt!

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