Autobahn gesperrt – weil Jäger ihre Waffen einschießen

Zwei Männer, die auf einer Lichtung mit Langwaffen schossen, haben in Aachen für einen größeren Polizeieinsatz gesorgt.

Blaulicht

Die Aachener Polizei hat am Dienstagmittag für eine knappe halbe Stunde die Autobahn 44 gesperrt, weil mehrere Anrufer Schüsse gehört und den Notruf gewählt hatten. Auslöser des Schusslärms und der Straßensperrung waren zwei „ganz normale“ Jäger.

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Wie die Polizei mitteilte, war der Einsatz mehrerer Streifenwagenbesatzungen erforderlich, um die Autobahn zwischen dem Aachener Kreuz und dem Grenzübergang Lichtenbusch in beiden Fahrtrichtungen zu sperren und um herauszufinden, woher die Schüsse kamen. Dazu umstellten die Beamten unweit der Autobahn eine Lichtung, auf der zwei Männer mit Langwaffen hantierten. Wie sich zeigte, handelte es sich um Jäger, die ihre Gewehre einschossen. Da die Gefahr bestanden habe, dass Projektile die A 44 erreichen, sei die Sperrung erfolgt, erklärte die Polizei – und unterstrich zugleich, dass alles mit rechten Dingen zugegangen sei. Die Männer waren Jagdausübungsberechtigte, die über die waffenrechtliche Erlaubnis verfügen. Sie hielten sich also mit gutem Recht auf der Lichtung auf und durften dort auch ihre Waffen einschießen. Dennoch appellierten die Beamten an die Jäger, das Einschießen einzustellen und es andernorts durchzuführen.

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