Behörde lobt Jägerschaft für erfolgreiche Sauenjagd

Im nordrhein-westfälischen Kreis Siegen-Wittgenstein haben die Jäger seit Oktober 2016 mehr als 700 Wildschweine erlegt.

Wildschwein

Im Kreis Siegen-Wittgenstein (NRW) haben Jäger seit Oktober mehr als 700 Wildschweine erlegt. Dezernent Henning Setzer, der für die Untere Jagdbehörde des Kreises zuständig ist, sprach der Jägerschaft jetzt ein offizielles Lob aus.

„Gerade in den letzten Wochen haben die heimischen Jäger verstärkt und erfolgreich Wildschweine bejagt“, sagte Setzer laut einer Pressemitteilung. „Unser Aufruf, gemeinsam über Reviergrenzen hinweg größer angelegte Drückjagden durchzuführen, wurde vorbildlich umgesetzt“, lobte der Dezernent die Jägerschaft. Als Beispiel hob er eine Bewegungsjagd vom vergangenen Wochenende hervor. Diese sei „sehr gut organisiert und hervorragend durchgeführt“ worden. Die Jagd umfasste sechs Reviere sowie die in dem Bereich liegende staatliche Eigenjagd des Forstamtes Siegen-Wittgenstein. „Mehr als 150 Jäger, Treiber und eine große Anzahl eingesetzter Jagdhunde rückten Wildschweinen und Co. auf die Schwarte bez. Decke“, heißt es in der Pressemitteilung.

Dezernent Setzer erklärte weiter: „Auch in vielen anderen Revieren im Siegerland und in Wittgenstein wurden in den letzten Wochen solche Jagden mit sehr guten Strecken durchgeführt.“ Um die Jägerschaft bei der Eindämmung der Schwarzwildbestände zu unterstützen, hat die Untere Jagdbehörde die Schonzeit für sogenannte Überläufer bis Ende Februar aufgehoben. Diese Maßnahme soll dazu beitragen, die Schäden, die durch Wildschweine auch in besiedelten Bereichen angerichtet werden, zu verringern.

Das könnte Sie auch interessieren

Folgen Sie uns!