Berlin: Hochsitze im Grunewald angezündet

Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz warnt vor Waldbrandgefahr durch Anschläge.

Hochsitz

Symbolbild

Im Berliner Grunewald haben Unbekannte in den vergangenen Wochen sechs Hochsitze umgeworfen oder angezündet. Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz wies jetzt darauf hin, dass es durch derartige Anschläge zu Waldbränden kommen könne. Zugleich hob die Behörde die Bedeutung der Jagd für das Wohlergehen der Wälder hervor.

Wer einen Hochsitz anzünde, könne dadurch nicht nur Menschen verletzen. Durch das Feuer drohe auch in den Wintermonaten der Wald in Brand zu geraten. Somit könne es durch die kriminellen Aktionen vermeintlicher Tierschützer zum Verlust wertvoller Erholungs- und Lebensräume kommen.

„Einrichtungen wie Hochsitze sind für die Jagd und damit für eine stabile und naturnahe Entwicklung unserer Wälder wichtig“, betonte die Senatsverwaltung in einer Pressemitteilung. Die Zerstörung von Hochsitzen erschwere den Schutz der Wälder vor Wildverbiss. Im Grunewald trage die Jagd auch zu einem gesunden und angemessenen Wildbestand bei.

Die Behörde appellierte an die Berliner Bevölkerung, beim Entdecken eines Feuers im Wald umgehend die Feuerwehr zu rufen und bei verdächtigen Beobachtungen die Polizei zu informieren.

Auch in Nordrhein-Westfalen sorgt blinde Zerstörungswurt von Jagdgegnern derzeit für Schlagzeilen. Die Aachener Jägerschaft lobte kürzlich 7.000 Euro Belohnung für Hinweise aus, die zur Ergreifung von Tätern führen (wir berichteten).

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