Biberschaden

Brandenburg: Bauernbund befürwortet Biber-Bejagung

Der Bauernbund Brandenburg verliert angesichts der massiven Ausbreitung des Bibers die Geduld und fordert „Munition statt Management“. Es sei grotesk, mit welchem finanziellen und personellen Aufwand das Landesagrarministerium die Biber-Plage inzwischen verwalte, sagte Bauernbund-Vorstand Marco Hintze laut Tagesspiegel. Das Problem löse man „nicht mit Foren, Beratern und Management, sondern mit Ködern, Fallen und scharfer Munition“.

Während das Ministerium von 3.300 Bibern im Land ausgehe, schätze der Bauernbund die Zahl auf mindestens 10.000. „Den Biber gibt es inzwischen in jedem Graben im Land“, sagte der Geschäftsführer des Bauernbundes, Reinhard Jung, dem Bericht zufolge. 

Die Tiere vernichteten nicht nur Bäume, setzten Felder und Wiesen unter Wasser, sondern unterhöhlen auch Deiche und Straßen. Dabei komme es zu Schäden in Millionenhöhe.

Die durch Agrarminister Jörg Vogelsänger (SPD) erlassene Biberverordnung habe sich als wirkungslos erwiesen. „Wenn von tausenden Bibern am Ende eines langen bürokratischen Verfahrens dieses Frühjahr ganze zehn getötet werden dürfen, hätte man sich die Mühe auch sparen können“, sagte Marco Hintze.

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