Brandenburg kippt Taschenlampen-Verbot für die Jagd

Nach Rheinland-Pfalz können auch Jäger in Brandenburg ab sofort künstliche Lichtquellen bei der Jagd auf Schwarzwild verwenden. Das Land erhofft sich dadurch mehr tote Wildschweine zur Seuchenprävention.

Schwarzwild in der Nacht

Foto: Karl-Heinz Fritschek

Kein Tag, ohne dass die Jagd auf Wildschweine nicht Thema ist. Die Angst vor der Afrikanischen Schweinepest (ASP) ist groß und so erlassen die Bundesländer etliche Regelungen, die die Jagd auf Wildschweine deutlich erleichtern sollen (wir berichteten). Die neueste Ausnahmegenehmigung kommt aus Brandenburg und erlaubt Jägern die Nutzung von künstlichen Lichtquellen bei der Jagd. Ab sofort dürfen im Wald also zum Beispiel Taschenlampen genutzt werden.

Viele Jäger zweifeln allerdings an der Umsetzung. Laut Gesetz ist es nämlich strengstens verboten, die künstlichen Lichtquellen an der Jagdwaffe oder Optik zu befestigen. Oft liest man daher die Frage, wie mit der einen Hand die Taschenlampe gehalten und mit der anderen geschossen werden soll. Denkbar sind allerdings fest installierte Lichtquellen an Kirrungen. Rotes und grünes Licht können vom Schwarzwild zum Beispiel kaum wahrgenommen werden.

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Bereits Ende August wurden künstliche Lichtquellen bei der Jagd in Rheinland-Pfalz erlaubt (wir berichteten). Die Ausnahme vom „Verbot der Verwendung künstlicher Lichtquellen“ gilt in Brandenburg vorerst bis zum 31. März 2021.

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