Der Deutsche Jagdverband hat Peta angezeigt

Der Tierrechtsorganisation wird unter anderem falsche Verdächtigung vorgeworfen.

Justizia

Der Deutsche Jagdverband (DJV) hat am Montag die Tierrechtsorganisation Peta angezeigt, unter anderem wegen falscher Verdächtigung. Laut einer Pressemitteilung des DJV stellte Peta nach eigenem Bekunden im Jahr 2016 bundesweit mindestens 16 Strafanzeigen gegen ordnungsgemäß durchgeführte Jagden. Die haltlose Begründung: Es läge kein vernünftiger Grund für die Jagd vor.

Zu einer Anklage oder gar einer Verurteilung kam es nach Informationen des DJV nie. „Dieser reine PR-Gag von Peta beschäftigt regelmäßig und grundlos die Behörden“, sagte DJV-Präsidiumsmitglied Ralph Müller-Schallenberg. Die Anzeigen hätten nur den Zweck, die legale Jagd und die Beteiligten in ein schlechtes Licht zu rücken.

Der DJV rät Jägern, sich bei Peta-Anzeigen mit allen rechtlichen Mitteln zu wehren. Betroffene könnten wegen Straftaten wie Verleumdung ebenfalls Anzeige erstatten und auf Unterlassung klagen. Sie sollten außerdem den Dachverband informieren.

Peta macht dem DJV zufolge immer wieder mit fragwürdigen Aktionen auf sich aufmerksam. Ein juristisches Gutachten, das dem Verband vorliege, komme zu dem Schluss, dass eine Reihe von Punkten dafür spreche, dass die Geschäftsführung von Peta Deutschland das Gemeinützigkeitsprivileg verletze und Mittel satzungswidrig verwende.

Von der geplanten Anzeige gegen Peta hatte der Präsident des Deutschen Jagdverbands, Hartwig Fischer, vor einigen Tagen erstmals in einem Interview mit der Bild-Zeitung gesprochen (wir berichteten).

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