Ein Wolf hinter einer Birke

Symbolbild: Dieter Hopf

Der Wolf macht sich in Nordrhein-Westfalen breit

In Nordrhein-Westfalen kam es in letzter Zeit zu mehreren Wolfssichtungen. Der aktuellste Fall: In Haltern am See ist ein Foto eines wolfsähnlichen Tieres aufgetaucht. Die Aufnahme soll laut einem Bericht der Halterner Zeitung vom Sohn eines Jägers stammen und am Rand eines 1400 Hektar großen Geländes in Lavesum entstanden sein. Damit wäre erstmals ein Wolf zwischen Münsterland und Ruhrgebiet aufgetaucht.

Bisher konnte zwar weder bestätigt werden, dass es sich bei dem fotografierten Tier um einen Wolf handelt, noch, dass der Schnappschuss tatsächlich in Haltern am See gemacht wurde. Doch gleich zwei Personen hätten sich am gleichen Tag gemeldet, die in der Region einen Wolf gesehen haben wollen, sagte Hein Himmelmann, Vorsitzender des Hegerings Haltern. Auch der Förster Horst Böke möchte nicht ausschließen, dass ein Wolf in der Region unterwegs ist. Bisher gebe es keine weiteren Indizien und außerdem fahre er ständig durch das Revier. Das Gelände sei aber derart riesig, dass ein Wolf genug Versteckmöglichkeiten habe, erklärte Böke.

Es wäre in NRW die dritte Sichtung innerhalb kürzester Zeit. Im Kreis Paderborn wurde Ende März ein Wolf von einem Auto angefahren, konnte jedoch weiterlaufen. Der Beweis wurde anschließend durch die Auswertung von Haarproben erbracht. Auch im Kreis Gütersloh wurde zuletzt ein junger Wolf von einem Jungjäger entdeckt und gefilmt.

Aufgrund der Häufigkeit, mit der Wölfe in Nordrhein-Westfalen auftauchen, hat das Land NRW einen „Wolfsmanagementplan“ eingerichtet. Unseren Kommentar zu dem Plan des grünen Umweltministers Remmel finden Sie hier.

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