DJV macht sich auf die Suche nach Rebhühnern, Fasanen und Feldhasen

Zum sechsten Mal erfasst der DJV die Bestände unterschiedlicher Arten. Die Zahlen dienen als Entscheidungsgrundlage für Politik und Wissenschaft.

Fasan

Foto: Johanna Licht / Fasan

Gemeinsam mit den Landesjagdverbänden führt der Deutsche Jagdverband (DJV) jetzt erneut ein flächendeckendes Monitoring durch. 17 Tierarten gilt es bundesweit zu erfassen.

Darunter sind unter anderem Rebhuhn, Kaninchen, Fasan und Feldhase. Während die Bestände dieser Arten in den vergangenen Jahren zurückgingen, breiten sich invasive Tierarten wie Waschbär, Marderhund und Mink aus. Diese Entwicklung sei zu beobachten, um bei Entscheidungen zu Natur und Jagd mitzuwirken, erklärt der DJV den Grund des Monitorings in einer Pressemitteilung.

Die Jäger kennen die Tiere des Waldes am besten. Sie wissen genau, wie weit der Waschbär verbreitet ist oder wie viele Brutpaare der Nilgans auszumachen sind, schreibt der DJV und appelliert im Zuge dessen an Jäger und Jagdpächter, das Projekt zu unterstützen.

Erst durch ein lückenloses Monitoring könnten verbindliche und repräsentative Zahlen vorgestellt werden, die wissenschaftlich fundierte Aussagen zum Vorkommen, zur Populationsgröße und zur Besatzentwicklung heimischer und eingewanderter Tiere ermöglichen, hebt der DJV die Wichtigkeit des Projektes hervor. Tiere, die im eigenen Revier nicht vorkommen, sollten somit ebenfalls durch Ankreuzen dokumentiert werden. Weiterhin gilt es, Doppelzählungen zu vermeiden, weswegen nur die im jeweiligen Revier brütenden Tiere anzugeben seien, erläutert der DJV weiter.

Weitere Informationen erhalten Jäger und Jagdpächter bei dem zuständigen Landesjagdverband. Die jeweiligen Wild-Länderbetreuer der Bundesländer sowie der Erfassungsbogen sind auf der Seite des DJV zu finden:

www.jagdverband.de/content/ansprechpartner 

www.jagdverband.de/content/methoden-und-formulare


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