Eine halbe Million Euro für den Artenschutz

Damit die Jäger Bayerns weiterhin ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit für Umwelt und Naturschutz nachgehen können, erhalten sie mehr als eine halbe Million Euro vom zuständigen Ministerium. Das gibt die Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber in München bekannt.

Alttier mit Kalb

Symbolbild: Benedikt Füchter

„Unsere Jägerinnen und Jäger im Freistaat leisten einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt und unserer Kulturlandschaft“, lobt Ministerin Kaniber in einer Pressemitteilung. Um das Jagdwesen weiterhin zu fördern, stellt das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten dem Bayerischen Jagdverband (BJV) insgesamt 538.000 Euro bereit. Die Gelder stammen zum Großteil aus der Jagdabgabe, die alle Jäger beim lösen ihres Jagdscheines entrichten müssen. 

Die Zuwendungen an den BJV sollen insbesondere in den Lebensraumschutz fließen, um allgemeine Biotopverbesserungen anzustoßen. Aber auch jagdliche Artenschutzprogramme für Luchs und Rebhuhn (wir berichteten hier und hier) sollen profitieren. Weitere Förderungen erhielten das Jagdhundewesen, die Brauchtumspflege und die Öffentlichkeitsarbeit.

Beachtenswert sind außerdem die Zuwendungen des Ministeriums an diverse Einzelprojekte der Jägerschaft, die in diesem Jahr bereits mit 560.000 Euro gefördert wurden. Die Projekte umfassen unter anderem den Betrieb der Landesjagdschulen, die Prävention von Wildunfällen oder auch die Anschaffung einer Drohne für die Wildrettung.

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