Erneut tragischer Jagdunfall mit Todesfolge

In Heppenheim (Bergstraße) ist bei einer Treibjagd ein 76-jähriger Jäger ums Leben gekommen.

Hochsitz

Symbolbild

Bei einer Treibjagd ist am Mittwoch im hessischen Heppenheim ein 76-jähriger Mann ums Leben gekommen. Wie echo-online.de berichtet, wurde der sehr erfahrene Jäger mit einer Schusswunde im Oberkörper aufgefunden. In den vergangenen Monaten hatten bereits mehrere tragische Jagdunfälle für Aufsehen gesorgt.

Dem Bericht zufolge entdeckte ein Jagdgenosse den zusammengesackten 76-Jährigen, dem der unverzüglich alarmierte Rettungsdienst nicht mehr helfen konnte. Eine Polizeisprecherin schloss Fremdverschulden aus und erklärte, der tödliche Schuss sei eindeutig aus dem Gewehr des Getöteten gekommen. Wieso es trotz der mehr als 45-jährigen Jagderfahrung des Mannes zu dem Unglück kommen konnte, sei nun Gegenstand der Ermittlungen.

Die Treibjagd, an der insgesamt 28 Jäger und sechs Treiber beteiligt waren, wurde laut dem Bericht sofort abgebrochen, als der tragische Vorfall bekannt wurde. Die Polizei setzte einen Hubschrauber ein, um sich einen Überblick vom Unglücksort zu verschaffen.

Jagdunfälle sorgten in den vergangenen Monaten bereits mehrfach für Schlagzeilen. So starb Anfang Dezember ein 50-jähriger Jäger in Mecklenburg-Vorpommern nach der Attacke eines Keilers (wir berichteten). In Oberösterreich schoss ein 80-Jähriger auf einen 25-jährigen Jagdkameraden (wir berichteten) und auch der Finanzchef des Fußball-Bundesligisten Bayern München, Jan-Christian Dreesen, erlitt beim Jagen einen folgenschweren Unfall (wir berichteten).

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