Fellwechsel: Projekt stößt auf Zustimmung bei Jägern

Durch die Weiterverarbeitung von Fellen soll die Jagd auf Raubsäuger nachhaltiger gestaltet werden. Bei den Jägern kommt das Projekt gut an!

Fuchsfelle

Foto: Gaertringen

Statt die Pelze von erlegten Mardern, Waschbären und Füchsen wegzuwerfen, sollen die Pelze heimischer Jagd weiterverarbeitet werden – „Fellwechsel“ heißt das Pilotprojekt dahinter. Der Deutsche Jagdverband hatte es gestartet, um die Jagd nach den Raubsäugern nachhaltiger zu gestalten (wir berichteten). Der Landesjagdverband Rheinland-Pfalz zieht jetzt ein erstes Fazit: Bei der Jägerschaft komme das Projekt gut an. 60 bis 80 Füchse seien bereits von den rheinland-pfälzischen Jägern gesammelt und an das Unternehmen übergeben worden sein, wird der Sprecher Günther Klein in der Schwäbischen zitiert. Aus dem gesamten Bundesgebiet seien 400 Tierkörper im baden-württembergischen Rastatt eingetroffen.

Über 1000 Felle sollen dort weiterverarbeitet werden, zumindest lautet so das Ziel für das nächste Jahr. Dafür wird das Fell über die Ohren der toten Tiere gezogen und anschließend in Gerbereien weiterverarbeitet. Felltaschen, Decken oder Westen sollen daraus entstehen. Jäger können die Pelze für private Zwecke verwenden. Alle weiteren Felle werden dem Bericht zufolge an die Textilindustrie übergeben.

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