Fuchsjagd am Kunstbau in NRW wieder flächendeckend möglich

Zum Schutz des Niederwildes wird das Baujagdverbot von Ex-Umweltminister Remmel aufgeweicht. Die Jagd am Kunstbau ist wieder in ganz NRW möglich.

Fuchs

Foto: Mandy Michler

Weil der Prädationsdruck zu hoch ist, soll die Jagd auf Füchse in NRW wieder erleichtert werden. Nach Informationen des Umweltministeriums in Düsseldorf ist deshalb eine Verfügung an die unteren Jagdbehörden gegangen. In ganz NRW dürfen Kunstbauten für die Jagd auf Füchse wieder genehmigt werden, sagte ein Sprecher gegenüber Outfox-World. Nachdem das Ökologische Jagdgesetz von Ex-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) in Kraft getreten war, wurden von der Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung (FJW) nur noch gebietsweise Ausnahmegenehmigungen für die Baujagd ausgestellt.

Nach Angaben eines Sprechers des Umweltministeriums ist die Ausweitung auf ganz NRW wichtig, um bodenbrütende Vögel und das Niederwild zu schützen. Der Prädationsdruck durch Füchse sei ohne die Jagd zu hoch.

Für Ex-Umweltminister Johannes Remmel und sein Ökologisches Jagdgesetz ist es nicht der erste Rückschlag. Nachdem Gerichte das Gesetz bereits als verfassungswidrig eingestuft hatten (wir berichteten), wurden zuletzt immer wieder Sondergenehmigungen zur Wildschweinjagd ausgestellt. Remmel hatte für das Schwarzwild Schonzeiten eingeführt, die sich als praxisuntauglich herausgestellt hatten (wir berichteten hier und hier).

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