Grüne wollen die Schwarzwild-Jagd intensivieren

Baden-württembergischer Jagdexperte reinhold Pix (grüne) will mit blick auf die afrikanische schweinepest (ASP) sogar den Einsatz von Saufängen in Betracht ziehen.

Wildschwein im Wald

Jetzt begrüßen auch die Grünen eine Intensivierung der Wildschwein-Jagd. Wie schwaebische.de berichtet, forderte Reinhold Pix, der grüne Jagdexperte im baden-württembergischen Landtag, die Auflagen für die Jagd auf Schwarzwild zu lockern. Angesichts eines drohenden Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest (ASP) sagte Pix: „Wir müssen 50 Prozent mehr Wildschweine jagen als in den Vorjahren.“

Dem Bericht zufolge hält der grüne Experte es nicht nur für erforderlich, Drückjagden zu organisieren und Nachtzieltechnik einzusetzen. Pix plädiert sogar dafür, den Einsatz sogenannter Saufänge in Betracht zu ziehen. Während Agrarminister Peter Hauk (CDU) eine Aussetzung der Wildruhe und des Fütterungsverbotes befürworte, lehne Pix diese beiden Maßnahmen ab, hieß es weiter.

Bereits zu Jahresbeginn hatte Pix in einer Pressemitteilung die Ankündigung Hauks begrüßt, vorbeugend mehr Schwarzwild schießen zu lassen. „Die Afrikanische Schweinepest verdeutlicht, was wir Grüne schon lange sagen: Die Schwarzwildbestände im Land sind zu hoch“, erklärte Pix. „In Anbetracht der dramatischen Folgen einer Ausbreitung der Schweinepest sind nun alle gemeinsam gefordert.“ Ziel müsse es sein, „die Bestände tierschutzgerecht und nach wildtierökologischem Wissensstand zu reduzieren“.

Weitere Antworten und Fakten zur Afrikanischen Schweinepest können Sie hier nachlesen.

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