Heringsangeln: Fast jeder zweite Angler tötet falsch

Die Heringe sind zurück in der Ostsee. Bei Stichproben fielen nun überdurchschnittlich viele Angler mit tierschutzwidrigem Verhalten auf.

Heringsfischen

Symbolbild: annca

Bei Kontrollen in Rostock bemängelte das zuständige Landesamt LALLF die Sorgfalt vieler Angler. Wie die SVZ berichtet, wurden bei knapp der Hälfte der Kontrollierten „massive Verstöße“ gegen das Tierschutzgesetz festgestellt. Von den rund 40 Personen hätten fast alle die gefangenen Tiere zwar durch einen Schlag auf den Kopf betäubt, sie aber anschließend nicht ordnungsgemäß getötet. Der nötige Herzstich oder Kiemenschnitt sei ausgeblieben, die Fische hätten sich im Eimer somit wieder erholt und Atembewegungen gezeigt. Derartige Verstöße stellen eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einem Bußgeld von bis zu 5.000 Euro geahndet werden kann.

Das Angeln in Mecklenburg-Vorpommern steht auch durch selbsternannte Tierrechtler in der Kritik (wir berichteten), die den Vereinen mit Klagen drohen. Jeder Angler trägt also eine individuelle Verantwortung, damit sein Tun auch in Zukunft Bestand hat.

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