Jäger wünschen sich Nachtzielgeräte für den Wald

Im schweizerischen Kanton Basel-Landschaft dürfen die technischen Hilfsmittel bislang nur auf dem offenen Feld genutzt werden – die Jägerschaft hofft auf eine Änderung.

Wildschweine

Foto: Dieter Hopf

Die Jäger im schweizerischen Kanton Basel-Landschaft wollen für eine effektivere Schwarzwild-Jagd künftig auch im Wald Nachtzielgeräte benutzen dürfen. Wie die Basellandschaftliche Zeitung berichtete, erlaubt der Kanton den Einsatz bisher nur auf dem offenen Feld.

Angesichts der schwierigen Jagdbedingungen im Wald hätten die Jäger in der Region im vergangenen Jahr mehr als 80 Prozent der Wildschweine auf dem offenen Feld erlegt, heißt es in dem Bericht. „Für eine effiziente Bejagung in der Nacht im Wald fehlen die notwendigen Bewilligungen zum Einsatz von Nachtzielgeräten“, erklärte Rudolf Schweizer, Obmann der Schwarzwildkommission Jagd Baselland. Aus seiner Sicht gebe es keine plausible Erklärung für ein Verbot der Nachtzielgeräte im Unterholz. 

Dem Bericht zufolge verleiht der Kanton seit mehreren Jahren per Ausnahmebewilligung acht Nachtzielgeräte. Die Nachfrage danach sei groß. Der kantonale Jagdverwalter sagte zu der Forderung aus der Jägerschaft: „Wir sind gegen den uneingeschränkten Einsatz von Nachtsichttechnik im Wald. Das Wild muss eine Möglichkeit haben, sich zurückzuziehen.“ Der Kanton werde eine mögliche weiterreichende Zulassung von Nachtsichttechnik aber „immer wieder neu bewerten“. Alternativ verwies der Jagdverwalter auf Bewegungsjagden als effektive Methode.

Hier lesen Sie mehr über den Einsatz von Nachsicht- und Wärmebildgeräten.

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