Jagd und Hund eröffnet — Heimspiel für Schulze Föcking

Die neue NRW-Umweltministerin Christina Schulze Föcking eröffnete Europas größte Jagdmesse und hörte dabei viele lobende Worte.

Eröffnung Messe Jagd & Hund

Ministerin lobt Jäger – und Jäger loben zurück: Der Ausdruck großer gegenseitiger Wertschätzung stand im Mittelpunkt, als Nordrhein-Westfalens Umweltministerin Christina Schulze Föcking am Dienstag in Dortmund die Messe „Jagd & Hund“ eröffnete. Jäger seien „verlässliche, kompetente und unverzichtbare Partner“, lobte die CDU-Politikerin. NRW-Jägerpräsident Ralph Müller-Schallenberg dankte „der lieben Christina“ für die von ihr eingeleitete „jagdpolitische Wende“.

Dass die neue Ministerin beim Auftakt von Europas größter Jagdmesse ein Heimspiel hatte, verwundert nicht: War ihr grüner Amtsvorgänger Johannes Remmel doch der Eröffnungsveranstaltung in den vergangenen Jahren stets ferngeblieben. „Ihr Besuch ist eine große Wertschätzung“, freute sich auch Sabine Loos, die Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen. Dortmunds Bürgermeister Manfred Sauer (CDU) bekannte in seinem Grußwort, er könne seine Freude darüber nicht verhehlen, dass das aktuell noch geltende Landesjagdgesetz „entremmelt“ werden solle.

In ihrer Festrede bescheinigte Christina Schulze Föcking den Jägerinnen und Jägern, man müsse ihnen über das Thema Nachhaltigkeit nun wirklich nichts erklären. Die Jägerschaft habe „Herz und Sachverstand“ – und zwar von beidem reichlich. Lobend hob die Ministerin auch die Aufklärungsarbeit hervor, die Jäger für Kinder und Jugendliche leisten. Schulze Föcking unterstrich, der ernorme Einsatz für die Natur habe in der Vergangenheit keine ministerielle Wertschätzung erfahren, und betonte: „Ich kann Sie beruhigen – ich sehe das deutlich anders!“ Was die Überarbeitung des „Ökologischen Jagdgesetzes" betreffe, sei man in ihrem Ministerium „schon gut dabei“. Jedoch gelte aus ihrer Sicht: „Gründlichkeit vor Schnelligkeit“.

Ralph Müller-Schallenberg, Präsident des nordrhein-westfälischen Landesjagdverbands (LJV), lobte die neue CDU/FDP-Landesregierung dafür, mit „jagdpolitischer Vernunft“ vorzugehen. Sie sei gleich zu Beginn der Legislaturperiode „frisch ans Werk“ gegangen. Beispielhaft verwies Müller-Schallenberg darauf, dass in ganz NRW nun die Bejagung des Fuchses am Kunstbau wieder möglich ist (wir berichteten).

Infos zu den Neuheiten und Highlights der diesjähren „Jagd & Hund“ finden Sie in unserem Messe-Ticker (hier klicken)!

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