Jäger rettet Frau vermutlich das Leben

Bergrettung im Einsatz

Symboldbild: René Kieselmann rmk (Bergwacht Schwarzwald e.V., BWS), Gebirgstrage02 Patient Seilsicherung, CC BY-SA 2.0 DE/ wikipedia.org

Der Jäger Ferdinand Haller hat am vergangenen Freitag einen ganz besonderen Spaziergang in seinem Revier erlebt. Im Baumkirchener Tal (Innsbrucker-Land) wollte er seine neuen Wanderstiefel testen und Rehe fotografieren, meldet der ORF. Aus seinem Plan wurde allerdings nichts. Stattdessen fand er eine 57-jährige Frau leblos im Wald. Sie war nicht ansprechbar, daher befürchtete der Mann schon das Schlimmste. Bei näherem Hinsehen bemerkte er allerdings, dass die Frau noch lebte. Ohne zu zögern rief er Arbeitskollegen, Polizei und Rettung zur Hilfe.

Um die Frau aus dem Gelände zu bekommen und sie ärztlich zu versorgen, musste die Bergrettung anrücken und sie mit Hilfe einer Trage aus dem schwierigen Gelände bergen. Die 57-jährige war wohl einen 50 Meter tiefen Abhang hinuntergerutscht. Glücklicherweise konnten im Krankenhaus nur Abschürfungen und eine leichte Unterkühlung festgestellt werden. Die Frau wurde etwa anderthalb Tage vermisst, die Polizei geht davon aus, dass sie mindestens die Nacht im Wald verbracht hat. Die 57-jährige Innsbruckerin konnte nach Angaben der Tiroler Tageszeitung nicht bei der Aufklärung helfen – sie habe Erinnerungslücken, heißt es. Die Frau hat eine Betreuerin und scheint des öfteren Orientierungslos zu sein.

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