Kommt ein Wildschwein zum Zahnarzt...

Im oberbayerischen Röhrmoos sorgte ein ungebetener Gast in einer Arztpraxis für Randale.

Schwarzwild im Feld

Symbolbild: Andre Baumann

Zu einem skurrilen Einsatz mussten Polizei und Feuerwehr jetzt im oberbayerischen Röhrmoos (Landkreis Dachau) ausrücken. An einem ungewöhnlichen Ort hielt sich ein ungebetener Gast auf: In einer Zahnarztpraxis randalierte ein Wildschwein. Der Arztbesuch endete für das Tier leider tödlich.

Wie die Augsburger Allgemeine berichtete, stürmte das Wildschwein gegen 16 Uhr durch die Eingangstür der Praxis und lief in das Treppenhaus. Da sich die Tür nur nach innen öffnen lässt, saß das Tier in der Falle und begann zu randalieren. Sicherheitshalber wurden nicht nur die Arztpraxis und benachbarte Geschäfte verbarrikadiert – die Röhrmooser Feuerwehr rückte an und sperrte eine Straße, um eine Flucht des Wildschweins in Richtung Bahnhof zu verhindern.

Dem Bericht zufolge wurden fünf Jäger hinzugerufen, denen es jedoch nicht gelang, das Tier lebend einzufangen. Nach rund zwei Stunden blieb ihnen schließlich nichts anderes übrig, als das Wildschwein zu erlegen.

Verirrte Wildtiere sorgen immer wieder für Schlagzeilen. Erst im August war auf einem Shopping-Boulevard mitten in der Wiesbadener Innenstadt ein Wildschwein aufgetaucht (wir berichteten). Im vergangenen Jahr nahm ein Tier ein kurzes Bad im Schwimmbecken einer Therme im hessischen Bad Karlshafen (wir berichteten). Für besonders großes Aussehen sorgte nicht zuletzt ein Hirsch, der ein Bekleidungsgeschäft im US-Bundesstaat Oklahoma auf spektakuläre Weise wieder verließ (wir berichteten)

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