Symbolbild

Kuriose Bockjagd im Wohngebiet

Im nordrhein-westfälischen Mülheim an der Ruhr ist es zu kuriosen Jagdszenen gekommen. Anwohner hatten einen Rehbock in ihrem Hinterhof gesichtet und die Polizei alarmiert. Die zur Tierrettung gerufenen Beamten fanden das verängstigte Tier bei der Garagenanlage. Wie nrw-aktuell.tv berichtet, war es wohl zuvor von einer höher gelegenen Ebene auf den Boden gelangt und daraufhin in dem Bereich gefangen. Der Bock versuchte über angrenzende Terrassen zu fliehen, die Anwohner brachten sich vorsichtshalber in Sicherheit.

Da es den Polizisten unmöglich war, das ängstliche Reh einzufangen, wurde ein Veterinär hinzugerufen, der es mittels Betäubungsgewehr unschädlich machen sollte. Dabei verfehlte er das hin und her rennende Tier allerdings mehrfach. Bei der Suche nach einer besseren Schussposition übersah der Jagdausübungsberichtigte dann einen Abgrund und stürzte daraufhin fast von einer der Garagen. Dabei verletzte er sich leicht am Kopf.

Erst mit einer unkonventionellen „Falle“ konnten die Polizisten den Rehbock schlussendlich einfangen und mittels Betäubungspfeilen ruhig stellen. Nach einem Transport durch die Tierrettung konnte das verirrte Tier dem Bericht zufolge in einem Waldgebiet wieder in seine natürliche Umgebung freigelassen werden.

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