„Kurti“ wird zum Museumsstück

Der 2016 in Niedersachsen erlegte Wolf soll ab Mai in einer Ausstellung in Hannover zu sehen sein.

Wolf

Symbolbild

Der im vergangenen Jahr in Niedersachsen erlegte Wolf „Kurti“ ist demnächst in einem Museum zu sehen. Wie die Hannoversche Allgemeine berichtet, wird das Tier derzeit präpariert, um ab Mai im Landesmuseum Hannover ein Teil der Ausstellung „Der Wolf – Ein Wildtier kehrt zurück“ zu sein.

„Kurti“, der sich mehrfach Menschen genähert hatte, war im April 2016 nach einer Entscheidung von Umweltminister Stefan Wenzel getötet worden (wir berichteten). Der Beschluss des Grünen-Politikers rief bei Tierschützern Empörung hervor, es hagelte Strafanzeigen. Im Sommer kam die Staatsanwaltschaft Hannover allerdings zu dem Schluss, dass es gerechtfertigt gewesen sei, „Kurti“ zu töten, um dadurch eine Gefährdung von Menschen zu verhindern (wir berichteten).

Ein Sprecher der niedersächsischen Landesnaturschutzbehörde bestätigte der Hannoverschen Allgemeinen jetzt, dass der auch „MT 6“ genannte Wolf als Ausstellungsstück vorgesehen sei. Museumssprecherin Nikola Kleinecke sagte, man freue sich bereits „sehr auf dieses ganz besondere Exponat“. Die vom Landesumweltministerium geförderte Ausstellung wird dem Bericht zufolge vom 21. Mai bis zum 30. September in Hannover zu sehen sein.

Einen umfangreichen Überblick über das Thema Wolf finden Sie auch hier in unserem Wolfsticker: Hier klicken!

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