Meister aller Klassen kommt aus Rheinland-Pfalz

Im niedersächsischen Garlstorf fand die 63. Bundesmeisterschaft im jagdlichen Schießen statt. Egal, ob mit Büchse, Flinte oder Kurzwaffe, die Teilnehmer zeigten Höchstleistungen. Der Meister aller Klassen erreichte 345 von 350 möglichen Punkten.

Bundesmeisterschaft im jagdlichen Schießen 2017

Foto: Landesjagdverband Rheinland-Pfalz / Klein

Bei der Bundesmeisterschaft im jagdlichen Schießen des Deutschen Jagdverbands hat Philipp Sehnert aus Rheinland-Pfalz den Titel Meister aller Klassen geholt. Mit 345 von 350 möglichen Punkten siegte er knapp vor der Konkurrenz. Den zweiten Platz im Gesamtklassement erreichte Uwe Persch aus dem Saarland (343 Punkte), gefolgt von Claus Schäfer aus Rheinland-Pfalz mit ebenfalls 343 Punkten. Die drei Schützen zeigten hervorragende Leistungen sowohl mit der Büchse, als auch der Flinte.

Rund 700 Schützen haben vom 5. bis 9. September in Garlstorf ihre Fähigkeiten untereinander gemessen. Zwischen dem jüngsten und dem ältesten Schützen lagen beachtliche 68 Jahre Altersunterschied. Bei der 63. Bundesmeisterschaft im jagdlichen Schießen waren in den drei Disziplinen Büchse, Flinte und Kurzwaffe die besten Schützen jeweils auf annähernd dem selben Niveau, die Entscheidungen fielen oft denkbar knapp aus.

Der beste Büchsenschütze 2017 ist Henning Gruß aus Mecklenburg-Vorpommern (199 Punkte). Egal ob Bock, Fuchs oder flüchtiger Überläuferkeiler, er bewies Nervenstärke und Präzision beim punktgenauen Schießen.
Knapper wurde es beim Flintenschießen. Insgesamt 14 Schützen erreichten die maximalen 150 Punkte. Aber nur Martin Führer aus Rheinland-Pfalz traf als bester Flintenschütze 2017 alle 30 Wurftauben mit dem ersten Schuss. Die beiden Flintendisziplinen Skeet und Trap erfordern Höchstleistungen in Körperbeherrschung, Koordination und auch Intuition.
Mit einem Vorsprung von vier Punkten sicherte sich Axel Merten aus Nordrhein-Westfalen den Sieg in der Disziplin Kurzwaffe (197 Punkte). Die fast volle Punktzahl kann nur durch beharrliches und konzentriertes Training erreicht werden.

Der Deutsche Jagdverband freute sich über die hohe Teilnehmerzahl und das gesellige Miteinander. Als Verbandspräsident betonte Hartwig Fischer, wie wichtig es sei, dass Jung und Alt, Frauen wie Männer gemeinsam ihre Fähigkeiten trainieren, um ihrer hohen Verantwortung mit Schusswaffen gerecht zu werden.

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