Minister lobt Jagdgenossenschaften und will finanzielle Entlastung

In Mecklenburg-Vorpommern plädiert Umweltminister Dr. Till Backhaus für die Befreiung der Jagdgenossenschaft von Katastergebühren.

Hochsitz

Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Dr. Till Backhaus macht sich dafür stark, Jagdgenossenschaften finanziell zu entlasten. Der SPD-Politiker sprach sich für eine Befreiung der Jäger von Katastergebühren aus. „Wenn wir nicht wollen, dass das Jagen ein elitäres Hobby wird, müssen wir uns für die Jagdgenossenschaften engagieren“, erklärte Backhaus.

In Mecklenburg-Vorpommern sind die Jagdgenossenschaften gesetzlich verpflichtet, aktuelle Kataster zu führen, also detaillierte Verzeichnisse aller Jagdreviere. Die Probleme, die den Genossenschaften durch die hohen Katastergebühren entstehen, spielten laut Backhaus in diesem Jahr auch in den Koalitionsgesprächen eine Rolle. „Der Ball liegt eindeutig beim Innenminister“, sagte Backhaus in Richtung des CDU-Kollegen Lorenz Caffier. In seiner SPD-Fraktion werde er auf jeden Fall für eine Gesetzesänderung werben, die zu einer Entlastung der Jäger führe, betonte Backhaus.

„Die Jagdgenossenschaften spielen nicht nur eine wichtige Rolle bei der Hege und Pflege unserer Wildbestände, sondern haben auch eine soziale Funktion im ländlichen Raum und sind das Rückgrat der einheimischen Jäger und Pächter“, erklärte Backhaus.

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