Neue Lebensräume für Rebhuhn, Kiebitz und Co.

Zusammenarbeit zahlt sich aus – das zeigt jetzt auch die Zwischenbilanz eines Artenschutzprojektes, das Jäger, Naturschützer und Landwirte gemeinsam realisiert haben.

Rebhühner

Symbolbild: Johanna Licht

Angesichts der bedrohlichen Lage, in der sich Tierarten wie Rebhuhn, Kiebitz und Co. befinden, ergreifen Naturfreunde inzwischen vielerorts die Initiative. Im oberösterreichischen Bezirk Braunau am Inn zogen Jäger, Naturschützer und Landwirte jetzt eine besonders positive Bilanz nach einem zweijährigen Gemeinschaftsprojekt.

Wie tips.at berichtet, sind die Ergebnisse des Naturschutzplans Braunau ein voller Erfolg. In den vergangenen zwei Jahren wurden in der Region zahlreiche neue Lebensräume für Tierarten wie Rebhuhn, Kiebitz oder Sumpfschrecke geschaffen. Das Geheimnis dieses Erfolgs: In allen zwölf am Projekt beteiligten Gemeinden stellten Grundbesitzer gleich hektarweise Flächen bereit, auf denen Feuchtwiesen, Blühstreifen oder Biotope entstehen konnten. Oft habe es sich dabei um Flächen gehandelt, die sich von den Landwirten sowieso nur schlecht kommerziell bewirtschaften lassen würden, sagte Projektleiter und Jäger Franz Reinthaler laut dem Bericht.

Nicht nur die Bestände bei Kiebitz und Rebhuhn haben sich so in den vergangenen Jahren zur Freude aller Projektpartner gesteigert. Auch Rotmilane und Schwarzstörche sowie die seltene Sumpfschrecke fühlen sich in den neu geschaffenen Lebensräumen rundum wohl. Bundesrat Ferdinand Tiefnig (ÖVP) zeigte sich in einem TV-Beitrag des Senders HT1 angetan von der Zusammenarbeit der Beteiligten: „Da hat man gesehen, dass Landwirtschaft, Naturschutz und Jagd gemeinsam was voranbringen können.“ Agrarlandesrat Max Hiegelsberger ergänzte: „Am Ende zählt ein gutes Miteinander – das lebt der Bezirk Braunau hier sehr gut vor.“

Den vollständigen TV-Beitrag über das Projekt sehen Sie hier.

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