Peta lässt Tiere quälen, die es gar nicht gibt

Tierrechtler blamieren sich mit dem Versuch, manipuliertes Videomaterial in sozialen Netzwerken veröffentlichen zu lassen.

Die Tierrechtler von Peta setzen offenbar auch auf manipuliertes Videomaterial, um für ihre Zwecke zu werben. Wie gerati.de berichtete, hat die Organisation versucht, ein Fake-Video verbreiten zu lassen, das zeigt, wie eine computeranimierte Katze gequält wird. Mit den Bildern sollte auf das Schicksal von Löwen und Tigern hingewiesen werden, die angeblich geschlagen werden, um beispielsweise Zirkus-Tricks darzubieten.

Die Aufdeckung dieses „Skandals“ lasse alle Strafanzeigen von Peta, in dem ein Video als Beweis dienen solle, in einem ganz anderen Licht erscheinen, heißt es in dem Bericht. Die Tierrechtler beauftragten demnach Firmen, das manipulierte Filmmaterial über Fake-Accounts in sozialen Netzwerken zu verbreiten. Die Nachrichten-Webseite Mashable lehnte diesen Wunsch von Peta jedoch unter Hinweis auf „eigene ethische Grundvorstellungen“ ab und machte den „Betrugsversuch“ öffentlich.

Peta teilte mit, ursprünglich sei geplant gewesen, zunächst ein Video ausschließlich mit dem „Missbrauch“ der künstlichen Katze zu veröffentlichen, um später in einem weiteren Film über die Hintergründe aufzuklären. „Mashable hat es nicht gefallen“, heißt es lapidar in einer Peta-Pressemitteilung. Daraufhin habe man beschlossen, nur ein einzelnes Video „als klar markierte Parodie zu starten, damit es keine Verwirrung gäbe“. Ganz geklappt hat dies nicht – die lange, verwirrende Peta-Geschichte ist um ein Kapitel länger geworden.

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