Peta nimmt Videospiel ins Visier

Die Tierrechtsorganisation kritisiert, dass bei „Final Fantasy 15“ geangelt werden kann.

Angel-Szene aus Final Fantasy 15

Screenshot: Square Enix

Die Tierrechtsorganisation Peta kümmert sich erneut um das Wohl von Tieren, die es in Wirklichkeit gar nicht gibt. Einer aktuellen Mitteilung zufolge wollen die Aktivisten den Freunden der „Final Fantasy“-Reihe das Angeln madig machen. Die Kritik richtet sich gegen ein Minispiel innerhalb von „Final Fantasy 15“, bei dem der Spieler bis zu 40 verschiedene Fische fangen kann und dafür die Trophäe „Meister des Angelsports“ erhält.

Peta hat nach eigenen Angaben die deutsche Vertretung des Spieleentwicklers Square Enix per Brief aufgefordert, künftig keine Videospiele mehr zu vermarkten, die „das Jagen und Töten von Tieren banalisieren“. Stattdessen sollten Spiele entwickelt werden, „die Tiere zelebrieren, nicht aber ihren Tod – wenn auch nur digital – zur Freizeitbeschäftigung machen“.

Erst im September hatte der britische Ableger von Peta gefordert, dass im Computerspiel „Landwirtschafts-Simulator 17“ künftig zu sehen sein solle, wie Schweine geschlachtet werden (wir berichteten). Als Alternative schlugen die Tierrechtler einen „Veganen Landwirtschafts-Simulator“ vor.

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