Peta scheitert mit Anzeige gegen Kinder-Ferienaktion

Die Tierrechtler hatten ein Schnupperangeln im oberpfälzischen Reuth bei Erbendorf angezeigt – jetzt ließ die Staatsanwaltschaft die Angler vom Haken.

Kinder beim Angeln

Symbolbild

Aufatmen beim Angelsportverein Reuth. Wie Onetz berichtet, hat die Staatsanwaltschaft „keine Straftat feststellen können“. Oberstaatsanwalt Rainer Lehner sagte: „Es wurden Fische gefangen, vermessen und wieder eingesetzt. Es gibt keinen Hinweis auf Tierquälerei." Die Tierrechtsorganisation Peta ist damit mit ihrer Anzeige gescheitert (wir berichteten). Auf der Seite Anglerboard.de freut sich ein Nutzer: „Ich finde die Beteiligten haben absolut mit Hirn gehandelt. So haben die Lütten den respektvollen Umgang mit dem Geschöpf gelernt.“

Peta hatte die Anzeige im September gestellt. Der Vorwurf: Tierquälerei. Zahlreiche Fische sollen unter „Verstoß gegen § 17 Nr1. des Tierschutzgesetzes“ getötet worden sein. Peta-Sprecherin Jana Fuhr beschrieb den Vorgang damals in gewohnt populistischer Form: „Sie zappeln am Haken, ringen nach Luft und kämpfen vergeblich um ihr Leben.“ Bereits im Juli war die Organisation in Osnabrück nach derselben Methode vorgegangen (wir berichteten).

An der Ferienaktion für Kinder nahmen rund 30 Jungen und Mädchen teil. Jeder fing einen Fisch, nicht alle wurden aber auch gegessen. Da die Fische aber „auf sozialadäquate Weise“ zurückgesetzt wurden, sah die Staatsanwaltschaft keinen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz und damit auch keinen Grund für ein Strafverfahren.

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