Peta will Rammstein-Sänger in Therapie schicken

Tierrechtler empören sich darüber, dass der Musiker Till Lindemann gerne jagt und angelt.

Die Tierrechtsorganisation Peta hat einen guten Rat für den Sänger der Band Rammstein: Till Lindemann solle sich einer Therapie unterziehen, um seine „Jagd- und Angellust zu heilen“, heißt es in einer Pressemitteilung. In einem Playboy-Interview hatte Lindemann erklärt, er finde am besten zu sich selbst, „wenn ich mir ein Weinchen aufmache, jage und angle“. Lindemanns Leidenschaft zur Jagd zeigt sich auch im Lied Waidmanns Heil, welches voller Jägersprache ist

Aus dem Hause Peta ging – nach Angaben der Organisation – bereits vor einigen Wochen ein Schreiben an Lindemann heraus, in dem der Musiker aufgefordert wurde, „es doch einmal mit einem Therapeuten statt mit Angelrute und Gewehr zu versuchen“. Schließlich hätten Studien gezeigt, „dass kognitive Verhaltenstherapien nachhaltig den Gemütszustand verändern und positiv beeinflussen“.

„Andere Lebewesen zu töten, um zu sich selbst zu finden – dies entbehrt nicht nur jeglicher Logik, sondern ist noch dazu eine äußerst bedenkliche Einstellung“, sagte Dr. Tanja Breining, Meeresbiologin und Fachreferentin für Fische und Meerestiere bei Peta. „Wir empfehlen Till Lindemann eine Therapie, damit er sich seinen Emotionen stellt und sich nicht mehr hinter Angelrute und Gewehr verstecken muss.“

Auch der Rapper Marteria war vor einiger Zeit bereits zur Zielscheibe der Tierrechtler geworden. Nachdem er in einem Musikvideo beim Angeln zu sehen war, hatte Peta dem Künstler einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vorgeworfen (wir berichteten). Weniger konfliktreich liefen da die jagdlichen Outings von Metallica-Frontmann James Hetfield (wir berichteten) oder Facebook-Gründer Mark Zuckerberg (wir berichteten).

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