Peta will YouTube-Angler fertigmachen

Fischereiverband weist die Vorwürfe der Tierrechtler gegen einen jungen Österreicher zurück.

Angler

Symbolbild

Peta kennt kein Pardon: Die Tierrechtsorganisation hat jetzt einen österreichischen Angler ins Visier genommen, der in YouTube-Filmen sein Hobby öffentlich macht. Wie heute.at berichtet, dürfte die Anzeige gegen den jungen Mann sich jedoch als haltlos erweisen.

Dem Bericht zufolge fiel der 21-jährige Johannes H. aus allen Wolken, als er erfuhr, dass Peta ihn wegen des Verdachts der Nutzung eines Lebendköders angezeigt hat. „Laut Videos auf seiner Youtube-Seite zeigt Hobbyangler Johannes H. aus St. Pölten keine Fairness gegenüber Fischen“, heißt es auf der Webseite der Tierrechtler. Der Angler habe ein Video online gestellt, das zeige, wie er mehrere Fische angele und anschließend wieder zurücksetze. „Zwei der lebend wieder ins Wasser gelassenen Fische werden von einem Hecht gefangen. Daraufhin spießt der Angler einem Barsch einen Haken durch den Körper und nutzt ihn als Lebendköder, um den Hecht zu fangen“, schreibt Peta weiter.

„Das ist absoluter Blödsinn. Der Fisch, um den es geht, war tot“, sagte Johannes H. gegenüber heute.at. Auch der niederösterreichische Landesfischereiverband wies die Anschuldigungen mit klaren Worten zurück: „Der Einsatz von Lebendködern wird von uns keinesfalls geduldet und zur Anzeige gebracht. Aber dieser Fisch zeigt absolut keine Reaktion. Alles was man im Video sieht, deutet darauf hin, dass er tot ist.“

Angler Johannes H. hatte laut dem Bericht bislang keinerlei Kontakt mit Peta-Verantwortlichen. Er bezeichnete die „haltlosen Unterstellungen“ als „Rufmord“. Der 21-Jährige gilt als erfolgreichster Angel-YouTuber Österreichs.

Kampagnen gegen öffentlich auftretende Angler haben für Peta längst Tradition. Im vergangenen Jahr zeigten die Tierrechtler nicht nur den deutschen Rapper Marteria an (wir berichteten). Auch zwei Showteilnehmer der RTL-Sendung „Schwiegertochter gesucht“ mussten sich ungerechtfertigte Vorwürfe gefallen lassen (wir berichteten).

Sehen Sie hier das von Peta kritisierte Video (es geht um den Fisch bei Minute 5:02):

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