Prinz Harry wird Artenschutz-Präsident

„Es ist eine Ehre für uns, dass Prinz Harry African Parks nun offiziell als Präsident beitritt“, erklärte Peter Fearnhead, CEO von African Parks.

Schon länger engagiert sich Prinz Harry in Afrika – jetzt wurde er zum Präsidenten der Naturschutzorganisation „African Parks“ ernannt. Dies gab der Kensington Palast in einer offiziellen Mitteilung bekannt. Der Sohn von Lady Di und Thronfolger Charles wird die Organisation bei ihren Projekten in Afrika und weltweit unterstützen. Dabei wird er vermutlich vor allem repräsentative Aufgaben wahrnehmen.

Prinz Harry hatte bereits in den vergangenen Jahren in Wildschutzprojekten im südlichen Afrika mitgearbeitet. Der Mitteilung zufolge hege er ein tiefes persönliches Interesse für die Bewahrung der afrikanischen Wildtiere sowie für die Unterstützung der einheimischen Bevölkerung. Mit African Parks arbeitet Prinz Harry seit 2016 zusammen. Damals war er an einer Umsiedlung von Elefanten in Malawi beteiligt.

African Parks ist eine im Jahr 2000 in den Niederlanden gegründete gemeinnützige Organisation (NGO). Sie übernimmt das Management von schlecht geführten Nationalparks in Afrika. Zur Zeit rehabilitiert und entwickelt die Organisation 13 Parks in Benin, Malawi, Mosambik, Ruanda, Zentralafrika, dem Tschad, sowie der Republik Kongo. Die NGO übernimmt dabei die Finanzierung und das gesamte Management nach vertraglicher Vereinbarung mit der jeweiligen Regierung, aber in eigener Verantwortung.

Schon jetzt beaufsichtigt African Parks die größte unter Naturschutz gestellte Fläche auf dem gesamten afrikanischen Kontinent. Ziel bis zum Jahr 2020 ist es nach eigenen Angaben, 20 Parks mit einer Fläche von 10 Millionen Hektar in Afrika zu managen.

Sowohl Prinz Harry als auch sein Bruder William machen sich häufiger in der Öffentlichkeit für die Jagd als gelebten Naturschutz stark. In einem Interview erklärte Prinz William, dass es aus seiner Sicht überzeugende Argumente für die Auslandsjagd gebe. So könne etwa das von Jägern gezahlte Geld in die Erhaltung existenzbedrohter Spezies fließen (wir berichteten).

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