„Pseudowut“: Erkranktes Schwarzwild gefährdet Hunde

Bei zahlreichen Wildschweinen im Saarland wurde in diesem Jahr die für Hunde tödliche Aujeszkysche Krankheit nachgewiesen.

Wildschwein

Foto: wallner

Für Hundebesitzer ist es eine wichtige Nachricht: Bei Wildschweinen im Saarland scheint die Aujeszkysche Krankheit recht weit verbreitet zu sein. Wie der Saarländische Rundfunk berichtet, wurden in diesem Jahr laut Umweltministerium von insgesamt 302 Schwarzwild-Proben 27 positiv auf die sogenannte „Pseudowut“ getestet. Die Erkrankung ist insbesondere für Hunde extrem gefährlich.

Dem Bericht zufolge sind bis auf den Saarpfalzkreis sämtliche Landkreise des Saarlandes betroffen, davon am stärksten Neunkirchen und Merzig. Die Virus-Erkrankung befällt vor allem Schweine und verläuft für diese meist mild. Während die „Pseudowut“ für den Menschen vollkommen ungefährlich ist, stellt sie für Hunde und Katzen eine tödliche Gefahr dar. Die Tiere können sich durch die Aufnahme von Blut oder den Verzehr von rohem Fleisch kranker Schweine infizieren.

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Erkrankte Hunde zeigen dabei oft extremen Juckreiz, scheuern und kratzen sich, belecken und beknabbern ihren Körper. Da es keine Behandlungsmöglichkeiten für die Aujeszkysche Krankheit gibt, endet diese bei Hunden stets tödlich. Beim Waldspaziergang sollte der Vierbeiner daher besser angeleint bleiben.

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