„Pumpak“ bleibt verschwunden – Abschussgenehmigung endet

Verhaltensauffälliger Wolf, der aus der Natur entnommen werden soll, wurde seit drei Wochen nicht mehr gesichtet.

Wolf

Foto: Dieter Hopf

In Sachsen läuft an diesem Wochenende die Ausnahmegenehmigung für den Abschuss eines verhaltensauffälligen Wolfes aus. Sie soll Medienberichten zufolge nicht verlängert werden. Das „Pumpak“ genannte Tier wurde seit nunmehr drei Wochen nicht mehr gesichtet.

„Als hätte Pumpak den Braten gerochen“, kommentierte der MDR. Seit der Wolf zum Abschuss freigegeben worden sei, scheine er sich auf dem Rückzug zu befinden. Die bis Sonntag geltende Genehmigung für die Entnahme aus der Natur solle nicht verlängert werden. Hartmut Schwarze aus der Abteilung Naturschutz des sächsischen Umweltministeriums sagte dem MDR: „Wir wurden vom Landratsamt informiert, dass kein Antrag für eine Verlängerung der Ausnahmegenehmigung gestellt werden soll.“

Im Januar hatte Umweltminister Thomas Schmidt (CDU) die Entscheidung des Landratsamtes bestätigt, dass die Genehmigung für den Abschuss des Tieres gilt (wir berichteten). „Pumpak“ war zuvor immer wieder in Siedlungsbereichen des Landkreises Görlitz aufgetaucht, um dort nach Futter zu suchen. 

Die letzte Sichtung des Wolfes erfolgte laut Sächsischer Zeitung bereits am 27. Januar. Damals wurde „Pumpak“ in einem Ortsteil der ostsächsischen Gemeinde Hähnichen gesehen, als er sich für einen frisch gebackenen Kuchen interessierte, der zum Abkühlen im Freien abgestellt war.

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