Radikale Tierrechtler stehlen Kind die Kaninchen

Im schleswig-holsteinischen Neumünster hat offenbar die „Animal Liberation Front“ wieder einmal zugeschlagen.

Kaninchen im Stall

Symbolbild: 1447441

Unglaublich, aber wahr: Angebliche Tierschützer haben einem neunjährigen Mädchen in Neumünster (Schleswig-Holstein) seine zwei Kaninchen aus dem Stall gestohlen. Wie shz.de berichtete, fand die kleine Kim statt ihrer Lieblinge ein Bekennerschreiben der „Animal Liberation Front“.

„Wir haben Euer Kaninchen aus seinem Gefängnis befreit. Ihr seid Tierquäler!“, hieß es laut dem Bericht auf dem Zettel im Stall. Und weiter schrieben die Tier-Entführer: „Kaninchen sind Rudeltiere und brauchen viel Platz! Es lebt jetzt an einem schöneren Ort.“ Unterzeichnet war das Schreiben mit den Buchstaben „A.L.F.“, was auf die äußerst militanten Tierrechtler der „Animal Liberation Front“ hindeutet. Die Organisation machte auch in Deutschland bereits durch Brandanschläge und jagdfeindliche Aktionen auf sich aufmerksam (wir berichteten hier und hier und hier).

Der Vater des bestohlenen Mädchens, der Anzeige erstattet hat, erklärte gegenüber shz.de: „Es mag ja Menschen geben, die meinen, einen Missstand zu entdecken, dann kann man doch darüber reden. Das rechtfertigt aber nicht, in die Intimsphäre einer Familie einzudringen.“ Besonders empört zeigte der Mann sich über eine ebenfalls in dem Bekennerbrief enthaltene Drohung: „Solltet ihr Euch ein neues Tier holen, werden wir auch das holen kommen! Wir beobachten Euch!“

Der Vorfall aus Neumünster erinnert an eine Peta-Aktion aus den USA. Im Bundesstaat Virginia hatten Aktivisten vor einigen Jahren ohne Grund den Chihuahua eines ebenfalls neunjährigen Mädchens eingeschläfert (wir berichteten).

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