Remmels Jagdgesetz soll 2018 verschwinden

In Nordrhein-Westfalen plant die neue Umweltministerin Christina Schulze Föcking eine Reform des „Ökologischen Jagdgesetzes“ ihres Vorgängers.

Johannes Remmel

Foto: Bernd Schälte/Bildarchiv des Landtags Nordrhein-Westfalen

Das umstrittene nordrhein-westfälische Landesjagdgesetz soll im Laufe des kommenden Jahres geändert werden. Ein Sprecher der neuen Umweltministerin Christina Schulze Föcking (CDU) bestätigte gegenüber Outfox-World, dass das „Ökologische Jagdgesetz“ des grünen Amtsvorgängers Johannes Remmel reformiert werde.

Schulze Föcking hatte unlängst für die Jägerinnen und Jäger in NRW bereits zwei maßgebliche Änderungen durchgesetzt. So dürfen ab sofort Schalldämpfer bei der Jagd verwendet werden (wir berichteten). Zudem ist die Fuchsjagd am Kunstbau in Nordrhein-Westfalen wieder flächendeckend möglich (wir berichteten).

Das „Ökologische Jagdgesetz“, das der grüne Minister Remmel gegen erhebliche Widerstände durchgedrückt hatte, war bereits im Sommer 2016 von einem Gericht für verfassungswidrig erklärt worden (wir berichteten). Auch Remmels Landesnaturschutzgesetz soll einem Gutachten zufolge in Teilen gegen die Verfassung verstoßen (wir berichteten).

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