Repräsentative Umfrage belegt: Klare Mehrheit für Naturschutz mit Landwirten und Waldbauern

Anlässlich der geplanten Novellierung des Landesnaturschutzgesetzes durch die rot-grüne Landesregierung in Nordrhein-Westfalen haben die Familienbetriebe Land und Forst NRW eine repräsentative Umfrage in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass sich die Deutschen eine stärkere Beteiligung und Mitwirkung von Landwirten und Waldbauern bei neuen Gesetzen wünschen.

Die Resultate der von dem Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov durchgeführten Umfrage belegen: Die Mehrheit der Deutschen ist für Naturschutz, wenn die Gesetzesvorhaben mit den betroffenen Landwirten und Waldbauern gemeinsam erarbeitet und beschlossen werden. Ebenso sollen die betroffenen Gruppen bei Gesetzesänderungen mit einbezogen werden. Drei Viertel der Befragten können darüber hinaus die Sorgen der Landbevölkerung über die massiven Einschränkungen im neuen Landesnaturschutzgesetz nachvollziehen, für das Umweltminister Johannes Remmel maßgeblich verantwortlich zeichnet. Die gesamten Ergebnisse der Studie belegen damit, dass es für die Anliegen der Landwirte und Waldbauern in Deutschland einen starken Rückhalt in der Gesellschaft gibt.

Der Vorsitzende der Familienbetriebe Land und Forst NRW, Max von Elverfeldt, sieht sich durch die Ergebnisse in der Forderung nach einer Überarbeitung des Gesetzesentwurfs bestärkt: „Die Umfrageergebnisse zeigen, dass es weit über die unmittelbar Betroffenen hinaus einen breiten Rückhalt für unsere Forderungen gibt.“ Auch zahlreiche Vertreter aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft sowie des ländlichen Raums aus Nordrhein-Westfalen hatten bereits in der Vergangenheit Kritik an den rot-grünen Plänen geäußert. Von Elverfeldt kritisiert: „Die Pläne des Umweltministeriums gehen ohne Not weit über die Regelungen des Bundes hinaus.“

In der Pressemitteilung heißt es, die Landesregierung plane, die Fläche der Biotopverbunde, also als Fläche, die zum Schutz von bedrohten Arten aus mehreren aneinandergrenzenden Biotopen besteht, deutlich zu erhöhen. In Nordrhein-Westfalen wären dann insgesamt 15 Prozent der gesamten Landesfläche als Biotopverbund ausgewiesen. Da sich jedoch allein 67 Prozent des Waldes in NRW in Privatbesitz befinde, würden dadurch private Eigentumsrechte massiv verletzt werden. Max von Elverfeldt findet deutliche Worte: „Der grüne Umweltminister Johannes Remmel betreibt eine offene Klientelpolitik für seine Wähler. Die Planungen ignorieren die Sachkunde und funktionierende Praxis der Beteiligten im ländlichen Raum und würden sich letztlich negativ auf Ziele des Naturschutzes auswirken.“ Daher fordert von Elverfeldt, der Herangehensweise der rot-grünen Landesregierung entschieden entgegenzutreten.

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