Repräsentative Umfrage: Jäger trainieren regelmäßig

Schießstand

Neun von zehn Jägern gehen regelmäßig auf den Schießstand oder ins Schießkino. Das zeigt eine repräsentative Befragung des Deutschen Jagdverbandes (DJV), bei der soziodemographische Daten zu Jagd und Jägern erhoben wurden. Die Befragungsergebnisse zeigen, dass 57 Prozent der Jäger mehr als dreimal im Jahr an der Waffe trainieren. 43 Prozent gehen mindestens ein- oder zweimal jährlich zum Schießtraining. Das geht aus einer Pressemitteilung des DJV hervor.

„Für den Tierschutz ist das regelmäßige Schießtraining entscheidend. Optimale Treffer müssen immer unser Anspruch als Jäger sein“, betonte DJV-Präsidiumsmitglied Dr. Jörg Friedmann. Das nehmen sich offenbar auch die Mitglieder des Deutschen Jagdverbands zu Herzen, im Durchschnitt trainieren sie siebenmal jährlich mit ihrer Waffe. Dabei wird in Schießkinos versucht möglichst praxisnah zu üben. Dort werden beispielsweise mit Videosequenzen Situationen der herbstlichen Bewegungsjagden geübt. Auch können Schüsse im Stehen oder Sitzen auf Scheiben mit den Umrissen von verschiedensten jagdbaren Arten ausgeführt werden.

Die Umfrage des DJV liefert auch interessante Erkenntnisse über den „Durchschnittsjäger“. Dieser ist 57 Jahre alt und in drei von vier Fällen verheiratet. Die „Durchschnittsjägerin“ ist sechs Jahre jünger und in 50 Prozent der Fälle verheiratet. Insgesamt gibt es inzwischen bundesweit sieben Prozent Jägerinnen. Diese Zahl dürfte in Zukunft noch deutlich steigen, denn in den Vorbereitungskursen zur Jägerprüfung sitzen mittlerweile schon 20 Prozent Frauen.

Aufschlussreich ist außerdem, dass sich mit 41 Prozent der Jäger, prozentual deutlich mehr Jäger ehrenamtlich für den Umwelt– oder Naturschutz engagieren, als es in der Gesamtbevölkerung der Fall ist (neun Prozent). Insgesamt investieren die Jägerinnen und Jäger etwa 82,5 Millionen Euro pro Jahr in den Naturschutz. Für die Jagd in Deutschland werden pro Jahr 1,6 Milliarden Euro ausgegeben. Für den Durchschnittsjäger bedeutet dies Ausgaben in Höhe von 4.340 Euro.

Weitere interessante Daten aus der repräsentativen Befragung finden Sie hier.

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